Die Ballistol-Story

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Ballistol-Story

Ballistol wird in Deutschland seit über vier Generationen hergestellt und weltweit vertrieben. Ursprünglich als Waffenöl für das kaiserliche Heer entwickelt, wurde es bald ein geschätztes Hausmittel in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Millionen von Verbrauchern haben mit Ballistol experimentiert und dafür neue überraschende Anwendungen gefunden, bis hin zum Einsatz bei Mensch und Tier.

Die Historie von Ballistol

Ballistol ist seit 1904 altbewährt und unerreicht. Es wird noch heute mit der Originalrezeptur hergestellt.
Ballistol wird in Deutschland seit über vier Generationen produziert und weltweit vertrieben. Ursprünglich als Waffenöl für das kaiserliche Heer entwickelt, wurde es bald ein geschätztes Hausmittel in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Millionen von Verbrauchern haben mit Ballistol experimentiert und dafür neue überraschende Anwendungen gefunden, bis hin zum Einsatz bei Mensch und Tier.

1874 gründete Friedrich Wilhelm Klever, ein Rechtsanwalt mit wirtschaftlichen Interessen, in Köln die ‘Chemische Fabrik F.W. Klever ‘. Er begann mit der Produktion von Ölen und Fetten auf Kohlebasis und kaufte ein Bergwerk, um von Rohstofflieferungen unabhängig zu sein.
Um die Jahrhundertwende suchte das kaiserliche Heer ein Allroundöl, das nicht nur die Metallteile der Waffen, sondern auch die Holzschäfte und das Lederzeug pflegen und konservieren sollte. Gleichzeitig musste es dem Soldaten als Wundöl für Verletzungen, Risse und Abschürfungen dienen.
Dem Sohn des Firmengründers, Dr. Helmut Klever, damals Dozent für Chemie an der Technischen Hochschule in Karlsruhe, gelang 1904 die Formulierung eines Spezialöls, das er nach den Worten Ballistik und dem lateinischen oleum für Öl Ballistol benannte. Bald wurde es als „Wunderöl“ mit überraschenden Eigenschaften bekannt und fand im Deutschen Heer von 1905 bis 1945 Verwendung. Auch bei der US Army war Ballistol 1914 zur Einführung vorgesehen, wozu es aber leider durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges nicht mehr kam.
Im Laufe des 2. Weltkriegs wurde der Firmensitz in Köln völlig zerstört und das Werk in Krefeld schwer beschädigt. Somit überstand nur das Gebäude in Leverkusen diese Zeit unbeschadet, wo die Geschäfte ab 1947 bis 1977 weitergeführt wurden. Nach dem Tod von Dr. Helmut Klever trat 1971 Diplom-Chemiker Dr. Heinrich Zettler in die Firma ein und wurde 1973 Geschäftsführer. Eine Gebietsreform der Stadt Leverkusen zwang die Firma, sich ein neues Betriebsgelände zu suchen, wodurch es 1977 zur Umsiedlung des Unternehmens nach Aham in Niederbayern kam. Dort findet seither die Produktion und der weltweite Vertrieb von Ballistol und vielen weiteren Produkten statt. Dr. Heinrich Zettler übernimmt 1990 die F.W. Klever. Durch seine Tätigkeit wurde das Produktsortiment stark ausgeweitet und neue Zielgruppen hinzugewonnen.
2006 geht die Geschäftsleitung auf die Söhne Dr. Christian und Andreas Zettler über, unter deren Leitung die Produktion und der Vertrieb weiter ausgeweitet werden. Ein eigener Außendienst wird aufgebaut und weitere bekannte Marken eingegliedert. Im Februar 2008 wird in Zussammenarbeit mit P. Michael Sommerhoff der Ballistol-Shop im Internet eröffnet, um alle Produkte der Fa. Klever weltweit an einer Stelle verfügbar zu machen. Der Ballistol-Shop arbeitet wirtschaftlich unabhängig von der Fa. Klever.

Die Eigenschaften von Ballistol Öl

Der Name Ballistol überdauerte alle Wirren der Geschichte des letzten Jahrhunderts und wurde für Jäger, Schützen, Angler und viele andere zu einem festen Begriff - zu einem Synonym für ein Wunderöl.

Die herausragende Eigenschaft von Ballistol ist seine Vielseitigkeit. Es gibt viele andere Schutz- und Schmieröle auf dem Markt, aber keines davon erreicht den fast unglaublich weiten Anwendungsbereich und Verträglichkeit von Ballistol.

Mit Ballistol kann man reinigen, konservieren, schützen, pflegen, imprägnieren, schmieren und desinfizieren. Es ist nicht nur das Passende für Maschinen und Geräte aus Stahl und Eisen, sondern auch für Naturholz und Leder (mit Ausnahme von Wildleder) sowie für ölbeständige Gummis und Kunststoffe.

Ballistol bildet in Wasser eine milchig-weiße Emulsion, ähnlich wie Eiweiß und Fett in Milch. Die meisten Universalöle besitzen einen Neutralwert von pH 7, während Ballistol bei pH 8 bis 8,5 leicht alkalisch ist und dadurch zusätzliche wertvolle Eigenschaften aufweist. So kann es schwache Säuren, wie den Handschweiß, neutralisieren , der sonst auf empfindlichen Metallflächen, sogar auf Edelstahl, die hässlichen Fingerprints hinterlässt.
Sogar zur Pflege von Edelstahlfassaden hat sich Ballistol bewährt. Selbst die „Tags“ der Graffiti-Sprayer lassen sich relativ einfach im Gegensatz zur unbehandelten Fläche entfernen.

Beständigkeit

Ähnlich wie Lebewesen sind organische Substanzen einer gewissen Alterung unterworfen. Luftsauerstoff, Feuchtigkeit, Bakterien und der Zahn der Zeit nagen und vernichten. Auch Öle haben darunter zu leiden.
Nun gibt es aber einige Kunstkniffe, mit denen man z.B. das Altern von Ölen verzögern oder fast unterbinden kann. Bei Ballistol sind solche Tricks in idealer Weise einprogrammiert. Technische Öle bestehen aus Kohlenwasserstoffen, die teilweise noch chemische Doppelbindungen aufweisen. Hier kann der Luftsauerstoff angreifen, das Molekül verändern und zu größeren Molekülverbänden verknüpfen. Zähklebrige Massen bilden sich, ein Vorgang, den man allgemein als „Verharzen“ bezeichnet.
Ausgesuchte medizinische Öle, wie sie Ballistol enthält, sind nicht für diesen Prozess anfällig. Dazu kommt noch, dass Ballistol Sauerstofffänger, so genannte Antioxidantien, in Form von Naturstoffen enthält, die auf viele Jahre hinaus den oxidativen Angriff verhindern. Aufgrund der besonderen Formulierung kann Ballistol von Natur aus nicht verharzen.
Eine historische Flasche Ballistol von 1925, die 1985 aufgefunden wurde, war zwar etwas nachgedunkelt, wie es bei Naturprodukten häufig der Fall ist, die analytische Untersuchung zeigte jedoch keine Abweichung von frisch hergestellter Ware!

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden von einem vereidigten Sachverständigen mehrere Karabiner und Jagdwaffen mit Ballistol gereinigt, konserviert und in Wachspapier in einer Kiste im Keller gelagert. Nach 25 Jahren öffnete der gleiche Sachverständige die Kiste wieder. Der Befund: alle Waffen zeigten nicht den geringsten Rostansatz, keine Verharzung des verwendeten Ballistol und, das war die größte Überraschung, nach dem Trockenziehen des Laufs konnte sofort die einwandfreie Funktionsfähigkeit nachgewiesen werden. Einen besseren Beweis für die Zuverlässigkeit von Ballistol gibt es wohl kaum. Auf ein mögliches Missverständnis muss hingewiesen werden: bestreicht oder besprüht man einen Gegenstand mit viel Ballistol, dann bildet sich nach dem Abdunsten der darin enthaltenen natürlichen Lösungsmittel ein weißlicher vaselineartiger Film auf der Oberfläche. Dieser Belag ist der harz- und säurefreie Rückstand, der als Schutz- und Schmierfilm wirkt. Keinesfalls ist er mit einer Verharzung zu verwechseln, wie es bei anderen Ölen vorkommen kann.

Ökologischer Aspekt

Ballistol enthält als Ölbasis medizinisch reines Weißöl, wie es auch in Arzneimitteln verwendet wird. Alle wirksamen Zusätze und weiteren Bestandteile von Ballistol sind entweder reine pflanzliche Naturprodukte oder Folgeprodukte daraus. Somit ist Ballistol im natürlichen Kreislauf vollständig biologisch abbaubar. Bestandteile tierischer Herkunft enthält Ballistol nicht.
Dieser biologische Abbau nicht nur in Wasser, sondern auch in der Erde, wurde bei den Ballistol-Bestandteilen durch den sogenannten Bartha-Pramer-Test, der nach den weltweit strengsten Bestimmungen in Kalifornien verbindlich ist und durch die international gültigen OECD-Tests zur biologischen Abbaubarkeit bewiesen. Ein unabhängiges Labor stellte dabei fest, dass Ballistol nach 18 Tagen bereits zu über 40% und nach 24 Tagen zu 50% abgebaut wird.
Ballistol ist so rein, dass man es sogar gefahrlos einnehmen könnte, ebenso wie das medizinische Hausmittel NEO-Ballistol. Das beiden Produkten zugrunde liegende Basisöl ist übrigens umweltneutral und beeinträchtigt ebenso wenig wie die anderen Bestandteile Boden und Wasserorganismen. Selbst als Spray bleibt der Umweltaspekt gewahrt. Das für die Sprüheigenschaften erforderliche zusätzliche Lösungsmittel hat in der unteren Luftschicht eine Halbwertszeit von etwa einer Woche und wird durch Photooxidation ebenso zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut wie das Treibmittel Propan-Butan. Durch denn zusätzlichen Einsatz von Druckluft kann zudem auf einen Teil des Treibmittels verzichtet werden. Ballistol enthält keinerlei Ozon schädigende Bestandteile.
Ohne Gefahr für die Umwelt garantiert Ballistol kostengünstigen Schutz, Pflege, Konservierung, Schmierung, Imprägnierung und Desinfektion.
Selbstverständlich ist Ballistol auch frei von PCBs, Dioxinen, chlorierten Kohlenwasserstoffen (FCKWs) und anderen umweltschädlichen Verbindungen.

Zum Thema Verpackung und Müllentsorgung leistet Ballistol ebenfalls einen positiven Beitrag. Ballistol Öl wird seit jeher in Glasflaschen abgefüllt. Sie können im Recyclingverfahren wieder als Rohstoff dienen oder geraten wieder in den mineralischen Kreislauf unserer Erde, ohne irgendeinen schädlichen Einfluss auf den Mutterboden auszuüben. Kunststoffflaschen müssten aus einem besonderen ölbeständigem Material bestehen und wären daher ein zusätzliches Müllproblem. Deren Beseitigung ließe sich nur durch Verbrennen erreichen, oder es bliebe der Weg zur Mülldeponie.
In größeren Gebinden ist Ballistol stets in Blechdosen oder Blechkanistern abgefüllt, nie in Kunststoffbehältern. Auch Blech ist voll recyclingfähig. Gleiches gilt für die leeren Spraydosen. Fazit: Ballistol erfüllt bereits seit Jahrzehnten die heutigen Forderungen des Umweltschutzes und der Verpackungsverordnung, wobei auch die Umund Originalverpackungen wiederverwertet werden und somit zu einer konstanten CO2-Reduktion beitragen. Ein zusätzlicher Grund also, dass Ballistol Ihre erste Wahl bleibt. 

Gesundheitlicher Aspekt

Ballistol besteht aus pharmazeutisch reinem Weißöl und weiteren Stoffen, die auch in Arzneimitteln verwendet werden. Ballistol ist somit als gesundheitlich völlig unbedenklich einzustufen, was auch in dermatologischen Tests nachgewiesen werden konnte. Zudem ist Ballistol für den Einsatz in lebensmittelverarbeitenden Betrieben zugelassen.
Für den kosmetischen und heilungsunterstützenden Prozess wurde aus Ballistol das frühere Arzneimittel Neo-Ballistol weiterentwickelt. Es ist etwa 1935 aus dem Ballistol Universalöl hervorgegangen, wobei die pharmazeutisch wirksamen Bestandteile verstärkt wurden, andererseits jedoch die technische Anwendung zum Großteil verloren ging.
Die desinfizierende Wirkung von Ballistol wurde ebenfalls untersucht. So werden die Krankheitserreger Staphylococcus aureus durch unverdünntes Ballistol in einem Zeitraum von 3-10 Minuten abgetötet, Typhus-, Paratyphus- und Tuberkuloseerreger innerhalb von einer Minute, Kolibakterien in drei Minuten. Keimzahltests bewiesen sogar, dass in Ballistol weder Bakterien noch Hefen oder Pilze vermehrungsfähig sind.
Nicht nur das Arzneimittel Neo-Ballistol unterliegt der strengen gesetzlich vorgeschriebenen Reinheits- und Herstellungskontrolle, sondern auf freiwilliger Basis auch Ballistol. Kein Wunder also, dass unser Betrieb auch nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert ist!

Toxikologische Ergebnisse

Mit verschiedenen Fütterungsversuchen bei Kaninchen, Meerschweinchen und Hunden konnte gezeigt werden, dass Ballistol keine toxischen Eigenschaften hat. Bei Versuchstieren zeigte Ballistol sogar bei vollständiger Magenfüllung keinerlei gesundheitsschädliche Wirkung.
Dies gilt nicht nur für die einmalige Verfütterung von Ballistol, sondern auch für eine Versuchsdauer von sieben Tagen.
Beim Missbrauch durch Kleinkinder wurde festgestellt, dass selbst nach dem Entleeren einer 50 ml Flasche zweijährige Kinder schadlos blieben. Abgesehen von leichten Katererscheinungen, wie sie nach Alkoholmissbrauch auftreten. Innerhalb von 12 Stunden waren die Kleinen wieder wohlauf.
Diese Beobachtung steht auch im Einklang mit der Tatsache, dass nicht wenige Jäger und Schützen Ballistol sowohl innerlich bei Verdauungsbeschwerden und Sodbrennen als auch äußerlich bei Wunden und Insektenstichen zur Abheilung und Linderung des Juckreizes anwenden. Aus rechtlichen Gründen muss hier jedoch erwähnt werden, dass bei Ballistol mit Heilanwendungen nicht geworben werden darf.

Materialverträglichkeit

Metalle

Ballistol und Metalle

Menschlicher Schweiß enthält Fette und andere Bestandteile, die durch Bakterien zu Fettsäuren und Aminosäuren rasch abgebaut werden und deshalb schwach saurer Natur sind. Das kann in der Feinmechanik zu einem ernsten Problem werden, denn der Schweiß wirkt auf polierten Metallflächen wie ein Ätzmittel. Deshalb wird Ballistol bevorzugt bei Messzeug, Messinstrumenten, Werkzeugen, Waagen und Produktionsgeräten eingesetzt. Namhafte Hersteller von Präzisionsmaschinen statten ihre Servicemitarbeiter mit Ballistol aus. Auch bei der Qualitätskontrolle in metallverarbeitenden Betrieben und in den Werkstätten wird aus diesem Grund Ballistol zur Pflege und Konservierung von Werkzeug, Instrumenten und Messzeug geschätzt.
Sogar bis in den Operationssaal hat Ballistol Zugang. Kliniken verwenden erfolgreich Ballistol zur Konservierung chirurgischer Instrumente. Ganz ohne Risiko für die Patienten, da das an den Instrumenten haftende Ballistol völlig gewebeneutral ist.
Ballistol bildet einen Schutzfilm auf der Metalloberfläche. Aufgrund seiner extrem niedrigen Oberflächenspannung kriecht es in feinste Risse und Spalten, Ecken und Winkel.
Natürlich leistet Ballistol auch all das, was andere Öle und Schutzmittel ebenfalls können müssen. Ideal bei festgefressenen oder quietschenden Scharnieren und Gelenken, bei festsitzenden Schrauben und Bolzen, bei Schlössern und Schließzylindern ebenso wie bei Vorhängeschlössern. Ballistol pflegt und konserviert Gartengeräte, Rasenmäher, Scheren, Taschenmesser und es eignet sich auch als Schärföl. Ferner für Ketten und Lager von Fahrrädern, egal ob Rennrad oder Mountainbike, für Motorräder, Rollschuhe oder Schlittschuhe, Skibindungen, Skikanten und vielem mehr.

Aber Ballistol kann noch mehr. Auch Messing und Silber lassen sich damit putzen und es wirkt sogar auf nassen Oberflächen. Denn Ballistol emulgiert mit Wasser und verteilt sich bis in die letzten Ecken und Winkel. Nach dem Abdunsten des Wassers bleibt der schützende Ballistol-Film. Sogar in einer Emulsion von nur 5% in Wasser besitzt Ballistol einen hervorragenden Rostschutz. Ein Eisenstück, das in diese Emulsion eingelegt wird, kann nicht zu rosten beginnen und bleibt geschützt.
Sogar bei Edelstahl- und Aluminiumfassaden von Häusern und Geschäften beweist Ballistol seine Pflegeeigenschaften und konserviert sie gegen Wind und Wetter. Ballistol schützt Aluminium oder verzinkte Oberflächen, die im Winter oft stark zur sogenannten Weißkorrosion neigen.
Ein Tipp für Münzensammler: mit Ballistol kann man auch Münzen reinigen und konservieren – ein hauchdünner Film genügt. Gleichgültig, ob das Münzmetall Kupfer, Messing, Silber oder eine Legierung daraus ist.

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Holz

Ballistol und Holz

Ballistol pflegt, regeneriert, schützt und konserviert alle Gegenstände aus Naturholz. Ob Schaftholz, Türen, Schränke, Tische oder Bettgestelle, das mit Ballistol behandelte Holz erstrahlt in seidenmattem Glanz, Wasserflecken verschwinden, die Maserung lebt kräftig auf. Selbst Holzwürmern rückt Ballistol zu Leibe. Mit dem Kapillarröhrchen in die Bohrlöcher gesprüht, bleibt der Schädling auf der Strecke, ganz ohne chemische Keule. (Siehe Ballistol im Garten).
Ballistol ist auch für den Einsatz im Lebensmittelbereich zugelassen und eignet sich hervorragend für Tisch- und Arbeitsplatten, Schneidbretter, Holzvertäfelungen, Gartenstühle und –tische. Die bei der Holzverarbeitung oft auftretenden Harzrückstände lassen sich mit Ballistol wieder einfach entfernen.

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Leder

Ballistol und Leder

Gebrauchsgegenstände aus Leder verwittern beim Einsatz im Freien besonders schnell. Regen, Luftfeuchtigkeit, Sonne, Hitze und Kälte machen auch das beste Leder hart und brüchig. Ballistol hält alle glatten Ledersorten weich und geschmeidig, schützt gegen Wasser, Schimmel und Fäulnis. Ob Riemen, Zaumzeug, Sattel, Polster, Gürtel, Messerscheiden, Stiefel, Lederhandschuhe, Jacken und Mäntel aus Leder, Motorradkombi, Lederkoffer und sogar Ledermöbel lassen sich mit Ballistol reinigen, pflegen und renovieren. Mit einer kleinen Einschränkung: Für die Wildlederpflege ist Ballistol nicht geeignet, ferner dunkeln helle Ledersorten nach, da sich die Poren mit dem Öl füllen und die Lederfläche dadurch dunkler erscheint, ohne dass sie sich ölig oder fettig anfühlt. Eingetrocknetes, sprödes und ausgebleichtes Leder wird wieder weich und geschmeidig, bleibt wetterfest und übersteht unbeschadet auch die längste Regenperiode. Mit Ballistol-getränkten Lederstiefeln können Sie stundenlang durch Nässe und Regen wandern, Ihre Füße bleiben wohlig trocken.
Ballistol neutralisiert die im Leder mitunter enthaltenen Rückstände von Gerbsäuren wie z.B. Gallensäuren und Tannin. Im Holster getragene Dienstwaffen oder Messer aus Standardstahl in Lederscheiden können auf diese Weise Rostflecken ansetzen. Ballistol verhindert dies! Der Eigengeruch von Ballistol verfliegt kurz nach der Behandlung und das Leder riecht wieder wie neu.
Einer unserer Kunden regenerierte sogar seinen auf Elefantenhautpergament verewigten Familienstammbaum erfolgreich mit Ballistol: die Rückseite vorsichtig einsprühen, einziehen lassen und dann von der Bildseite her durch ein Stück Tuch vorsichtig darüber bügeln. Das auf diese Weise regenerierte Pergament, ist wieder geschmeidig, lässt sich einrollen bzw. auf einen Bildrahmen spannen.

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Kunststoffe, Farben und Lacke

Ballistol und Lacke

Gegenstände aus PVC, Hochdruck-Polyethylen, Mipolam, Glasfasern, oder PTFE (Teflon) Beschichtungen können mit Ballistol blitzblank gepflegt werden. Bei Niederdruckpolyethylen, geschäumten Kunststoffen wie Schaumgummi und Polystyrol ist jedoch Vorsicht geboten. Als Faustregel gilt: alle ölbeständigen Kunststoffe und Gummisorten sind auch gegenüber Ballistol beständig. Hauchdünn auf empfindliche Gummis aufgetragen, werden selbst diese wieder frisch und elastisch. Dichtungsgummis an Autotüren und Kofferraumdeckeln frieren auf diese Weise im Winter nicht fest.
Ballistol eignet sich auch sehr gut als „Antihaut-Spray“, um bei angebrochenen Farbdosen die Hautbildung zu verhindern. Selbst bei Offsetdruckfarben verhindert Ballistol, auf die Farboberfläche gesprüht, das Eintrocknen der Farbe und somit den Farbverlust.
In der Regel sind fast alle Anstriche und Farben aus dem Maschinen- und Kfz-Bereich unempfindlich gegen Ballistol. Deshalb kann man es auch hier zur Oberflächenbehandlung einsetzen. Glanz und Versiegelung verschönern und erhalten den Wert. Ein Hauch Ballistol auf die Oberfläche genügt, mehr ist Verschwendung!
Haben Sie noch alte Schallplatten, die Sie manchmal abspielen wollen? Sprühen Sie die Schallplatten leicht mit Ballistol ein und wischen Sie die rotierende Platte mit einem fusselfreien Tuch ab. Staub und feinste Partikel werden aus den Rillen entfernt, das Klangbild verbessert sich deutlich. Ballistol ist jedoch nicht für CDs geeignet.
Besonders bei Neubauten kommt es bei Abdichtarbeiten manchmal zu Bitumenflecken auf den Kunststoffrahmen der Türen. Diese lassen sich mit Ballistol spielend entfernen, ohne mit scharfen Mitteln arbeiten zu müssen.

Noch ein Tipp:

Reisekoffer und Aktenkoffer aus Plastik-Hartschalen erstrahlen mit Ballistol wieder in neuem Glanz.
Lästige Aufkleber von der letzten Reise lassen sich leicht entfernen, blinde Flecken glänzen wieder.
Ein paar Spritzer in die Kofferrollen bringt das Gequietsche zum Schweigen.
Auch zur Pflege und Regenerierung von spröden und schmutzigen Schwimmbadfolien ist Ihnen Ballistol ein treuer Helfer.

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Steinzeug

Ballistol und Steinzeug

Ebenso eignet sich Ballistol bestens für die Pflege und Reinigung von Steinoberflächen. Verschmutzte Granit- oder Schieferoberflächen lassen sich leicht reinigen, Ballistol zieht in den Stein ein und lässt diesen wieder in seiner Maserung erstrahlen. Sparsam angewendet fettet Ballistol nicht nach und die Oberfläche erscheint wieder frisch und neu. Egal ob Tischplatte, Fensterbänke, Stufen oder Töpfe.
Auch Bitumenrückstände lassen sich von Steinoberflächen wieder einfach entfernen.

Unverträglichkeiten

Die Anwendung von Ölen oder alkoholhaltigen Mitteln sollte bei Weichpolymeren (wie z.B. Styropor), Weichgummis, die nicht ölbeständig sind, und weichen Kunststoffen vermieden werden, da diese Oberflächen angegriffen werden können.
Ballistol löst aufgrund seiner Eigenschaft als alkalisches Öl Kupfer und Messing an und bildet eine Patina auf der Oberfläche wenn Ballistol lange auf den Metallen verbleibt. Die Patina kann jedoch wieder mühelos abgewischt werden. Mehr dazu finden Sie unter Ballistol und Messing. Ballistol deshalb auf Buntmetalle sparsam aufbringen und nachwischen.
Ballistol kann bei Zugabe zum Kraftstoff bei neueren Motoren den Kraftstofffilter verstopfen.

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Anwendungsbereiche

Fahrzeuge und Motoren

Ballistol und Fahrzeuge

Selbstverständlich können Sie in und an Ihrem Fahrzeug alles Mögliche mit Ballistol schmieren, pflegen und konservieren. Doch noch mehr: Ein kleiner Spritzer Ballistol im Türschloss verhindert im Winter das Einfrieren. Die Schlösser und die Zentralverriegelung bleiben auch bei strengem Frost nach Wind und Wetter leichtgängig.
Wichtig für den Winter: Abdichtgummis an Türen und Kofferraum hauchdünn mit Ballistol einsprühen, dann vermag ihnen anfrierende Nässe nichts anzuhaben. Zur Konservierung und Pflege von Schneeketten, Dachgepäckträgern und Dach- bzw. Skiboxen, die immer im streusalzhaltigem Umfeld benutzt werden.
Ballistol hält auch die Batteriepole blank und korrosionsfrei. Es neutralisiert die ausgetretene Batteriesäure, die immer Ursache für Kontaktfehler an den Verbindungskabeln ist. Auch alte Relais bei Oldtimern werden ebenso „wiederbelebt“ wie Sicherungskästen mit ein paar Ballistol-Sprühern gegen Oxidation versiegelt. Bowdenzüge und andere Seilzüge bleiben mit Ballistol leichtgängig und funktionssicher.
Automatische und auch manuelle Antennen „haken“ mitunter. Mehrmals mit Ballistol eingesprüht und in Ausfahrrichtung sorgsam abgewischt, lässt sich die Antenne wieder reibungslos ein- und ausfahren. Auch bei schwergängigen Scheibenwischern und Kofferraumschlössern kann mit Ballistol die Lebenszeit verlängert werden. In die Führungsschienen von automatischen Fenstern gesprüht, gehen diese wieder leichter zu und der Antrieb wird geschont.
Einige Tropfen Ballistol im letzten Spülwasser geben dem Autolack frischen Glanz und Witterungsschutz. Teerflecken und festgeschlagene Insekten lassen sich leicht entfernen, wenn Sie Ballistol kurz einwirken lassen und dann mit einem weichen Tuch abwischen. In dieser Emulsion ist Ballistol auch ein perfektes Cockpit-Pflegemittel. Aluminium-, Kunststoff-, Leder- oder Holzarmaturen im Innenraum mit einem weichen fusselfreien Tuch abwischen und schon glänzt alles wie neu! Ebenso lassen sich Ledersitze regenerieren. Beachten Sie dabei, dass helles Leder mit Ballistol nachdunkelt.
Schätzten früher Autofans Ballistol als so genanntes Obenöl, um die Zündqualität des Benzins bei hochtourigen Sportmaschinen zu verbessern, so hilft es auch heute noch in manchen Gegenden gegen das motormordende Klingeln.
Ballistol ist besonders bei Oldtimerbesitzern durch seine Materialverträglichkeit und Vielseitigkeit beliebt. Quietschende Keilriemen verstummen, mit Ballistol eingesprüht und haften wieder an der Antriebsscheibe.

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Motorrad

Ballistol und Motorräder

Zum Überwintern der Motorräder kann man die Zylinder, Brennräume und den Auspuff tüchtig mit Ballistol einsprühen, dann wird auch der grimmigste Winter schadlos überstanden. Oder sprühen Sie Ballistol in den Vergaser, drehen den Benzinhahn ab, Zündkerzen abstecken und den Motor ein paar Takte durchdrehen lassen.
Saure Verbrennungsreste sind rasch neutralisiert, Kolben, Zylinderwände und Zylinderköpfe bleiben blank. Die Motoren lassen sich im Frühjahr wieder problemlos starten. Eine kurze Qualmwolke zeigt Ihnen, dass der innen liegende Schmutz weggeblasen ist. Leistung und lange Lebensdauer sind ihr Dank für sinnvolle Pflege mit Ballistol. Hauchdünn eingesprüht und mit einem weichen Tuch darüber gewischt ist das Motorrad unter der Winterhaube gut geschützt und eventuelle Verunreinigungen, die kurz vor dem Winter nicht entfernt werden konnten, werden gelöst und können im Frühjahr problemlos abgewischt werden.
Sehr gut bewährt hat sich Ballistol zur Reinigung von Motorradfelgen, die durch Kettenspray und Schmutz verdreckt sind. Auch die Ketten lassen sich mit Ballistol spielend von verharzten Ölen und den dadurch anhaftenden Schmutz, Teer und Gummiresten reinigen. Ebenso die Federgabeln, der Rahmen und alle verchromten Teile.
Ballistol schmiert alle Gelenke, Bowdenzüge, den Gasgriff, Schlösser und Scharniere, hält diese leichtgängig und schützt vor Rost.
Auch zur Pflege der oft stark strapazierten Lederbank, der Satteltaschen, aber auch Koffer und Top-Case ist Ballistol ideal.

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Fahrrad

Ballistol und Fahrradpflege

Bei Fahrrädern, vom Rennrad bis zum Mountainbike, schmiert und reinigt Ballistol Kugellager und Ketten. Auch bei feinstem Wüstensand hat es sich bestens bewährt. Es schützt den Ledersattel vor Versprödung. Fahrradschlösser, Bowdenzüge und elektrische Kontakte bleiben problemlos funktionsfähig bzw. lassen sich wieder in Gang bringen.
Selbst für Kinderfahrräder ist Ballistol das Non-Plus-Ultra. Und wenn Kinder mit Papa oder Mama gemeinsam ihre Räder putzen, dann leuchten die Kinderaugen. Da wird gefummelt und poliert, dank Ballistol völlig gefahrlos für die Kleinen.
Ballistol ist bei Fox und Rock-Shox Federgabeln auf Verträglichkeit getestet und eignet sich hervorragend zur Reinigung und Pflege.
Mäntel lassen sich leichter aufziehen, Kettenumwerfer bleiben leichtgängig und haken nicht, Sättel bleiben leicht ausziehbar und Lager vor Rost geschützt.

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Schifffahrt

Ballistol und Schiffe

Ballistol schützt Metalle auch gewisse Zeit gegen Salzwasser. Mit Ballistol gepflegte Bootskörper erstrahlen wieder wie neu. Ein wenig Ballistol verhindert die Korrosion elektrischer Kontakte an Bord, die sonst von Spritz- und Salzwassernebeln schnell mitgenommen werden.
Ankerwinden, Positionslichter, elektrische Steckverbindungen und Schalter überdauern mit Ballistol den Angriff des aggressiven Salzwassers besser und natürlich schützt und pflegt Ballistol alle Holzteile des Bootes. Selbst Außenbordmotoren können mit Ballistol sicher eingewintert werden. Es dient auch als Antiklopfmittel bei Verwendung ungeeigneter Treibstoffe. Mit Ballistol tüchtig eingesprüht überwintern auch die zu- und abführenden Teile der Zylinder von Ballistol schadlos.
Ballistol entfernt die Patina an Kupfer und Messing, macht die Metalle wieder blitzblank strahlend. Jedoch muss es nach dem Einsatz auf diesen Metallen wieder hauchdünn abgewischt werden, da in dickerer Schicht die Metallteile wieder nachdunkeln.
Bootsmasten aus Holz und die enge Keep, in die Vor- und Unterliek des Großsegels eingefädelt werden, einige Male im Jahr mit Ballistol einsprühen. Das Segel flutscht den Mast hoch, dass es eine Freude ist. Und am Ende des Törns, beim Zusammenlegen des Tuchs, hat man keine schmierigen Rückstände zu befürchten.
Reißverschlüsse aus Metall und Plastik bleiben mit Ballistol wunderbar leichtgängig. Dazu sprüht man mit dem Zusatzkapillarrohr die Verschlussleiste vorsichtig ein, um Ölflecken auf dem Gewebe zu vermeiden. Oder man trägt mit einem feinen Pinsel das Öl sparsam auf.

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Camping und Outdoor

Ballistol und Outdoor

Für Wohnwagen und Wohnmobil oftmals die unerlässliche „erste Hilfe“. Autoschlösser, Zündkontakte, Anhängerkupplungen, Schrankscharniere und -schlösser, Zelt- und Vorzeltgestänge, Reißverschlüsse, Führungsschienen von Fliegengittern und Jalousien, für Stützsysteme, Markise, Antenne, Sat-Schüssel und vieles mehr lässt sich mit Ballistol pflegen, reparieren oder gängig machen.
Ballistol ist bei Benzinkochern ein hervorragendes Schmiermittel für den Pumpkolben. Bei Wind und Wetter funktioniert der Kocher einwandfrei.
Auch zur Pflege von Karabiner, und Expresssets, Gri-Gri, Vorhängeschlösser, Seilwinden, Steigeisen, Werkzeug und anderen Geräten.

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Sportgeräte

Ballistol und Leder

Sportgeräte aus Holz, Metall und Fiberglas lassen sich mit Ballistol ausgezeichnet reinigen und konservieren. Ob Tennis- oder Golfschläger, Speer oder Hochsprungstab, ob während der Saison oder zum Einwintern, Ballistol hält die Geräte fit und optisch ansprechend. Surfbrett-Gabelbäume und Holme lassen sich mit Ballistol-Pflege auch nach dem Gebrauch in Salzwasser wieder leichtgängig verstellen. Schlittschuhe und Skikanten bleiben Rostfrei. Inliner, Ski- und Snowboardbindungen, Transportwägen, Lager und Gelenke bleiben leichtgängig.
Selbst bei Ski und Snowboards kann Ballistol als Tageswachs verwendet werden, falls das Wachsen mal vergessen wurde. Die Gleiteigenschaft reicht für etwa einen Tag aus!
Ballistol ist auch ideal zur Pflege von Angelruten und Laufrollen. Jeder Hobbyangler wird begeistert sein. All das selbstredend ohne Wassergefährdung. Siehe Kapitel „Der ökologische Aspekt“.

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Haushalt

Ballistol im Haushalt

Rollen und Führungen von Schubladen, quietschende Türangeln und Fensterbeschläge, sperrige Haustüren und Vorhängeschlösser haben gegen Ballistol keine Chance. Und im Winter verhindert es bei Frost das Einfrieren.
Platten und Stahlabdeckungen von Küchenherden werden blank und sauber, fleckige Herdplatten wieder wie neu. Ideal auch zur Reinigung von Dunstabzug und Oberflächen, da Fettreste nicht mehr so leicht anhaften. Bei der Möbelpflege: Ballistol entfernt Verschmutzungen und Wasserflecken an Schränken, Tischen aus Naturholz, macht sprödes Holz wieder seidig glänzend, konserviert und schützt gegen Fäulnis und reaktiviert die Maserung. Von Zeit zu Zeit mit einem Ballistol-getränkten Tuch darüber wischen und alles bleibt seidig glänzend.
Selbst unversiegelter Parkettboden erstrahlt in neuem Glanz. Und ist irgendwo der Wurm drin, dann sprühen Sie einfach Ballistol in die Bohrlöcher. Der Holzwurm ist auch ohne giftige Insektizide tödlich beleidigt! (siehe Ballistol im Garten)
Ballistol lockert das verklemmte Druckventil am Dampfkochtopf und hält ebenso alle mechanischen Teile der Nähmaschine in voller Funktion. Sie werden feststellen: auch im Haushalt sind den Anwendungen von Ballistol keine Grenzen gesetzt.
Ein versierter Hausmann sprüht ab und zu die Sohle seines Bügeleisens hauchdünn mit Ballistol ein. Vor dem Bügeln aufgeheizt und über ein altes Tuch gebügelt, dann gleitet das Eisen wie von selbst.
Die Scharniere und Verriegelung beim Kaminofen bleiben mit Ballistol jederzeit leichtgängig.
Selbst ein alter Elektrorasierer ist dankbar für Ballistol: patinierte und schwergängige Scherblätter werden wieder leichtgängig, der Rasierer funktioniert wieder wie in den besten Tagen. Auch in der Zahnpflege macht sich Ballistol nützlich, wenn man eine elektrische Zahnbürste benützt. Man bringt mit dem Ballistol-Punktöler oder einer feinen Pipette ein wenig Öl an die sich drehende und pulsierende Achse des Schwingkopfes. Auf gleiche Weise kann man alle beweglichen Teile des Bürstenhalters leicht einölen. Somit verringert sich die Abnutzung und die Lebensdauer des Akkus wird verlängert. Aufgrund seiner Reinheit gibt es mit Ballistol keine hygienischen Probleme.
Durch Kalkablagerungen schwergängige Wasserhahn- oder Heizungsventile lassen sich wieder drehen wie neu, wenn man das Gewinde mit Ballistol einsprüht. Und sie schließen dann wieder richtig dicht!
Die Gewindegänge und der Dichtungs-O-Ring von wertvollen Taschenlampen bleiben mit Ballistol gepflegt leichtgängig und wasserdicht.
Schwarzer Granit, Schieferplatten und andere Steinbeläge können durch Säuren und andere saure Putzmittel störende Flecken bekommen. Mit Ballistol erhalten diese ihren ursprünglichen Glanz wieder zurück. Auch zum Einlassen der ganzen Bodenfläche hat es sich bewährt.
Ebenso erstrahlen Schmiedeeisen, sowie Bronze- und Zinnfiguren mit Ballistol wieder in neuem Glanz. Auch die Reinigung der Metallglieder von Armbanduhren funktioniert mit Ballistol hervorragend und die Gliederstücke bleiben lange sauber und hakeln nicht mehr. Außerdem bleiben die Haare (sofern man am Handgelenk welche hat) nicht mehr zwischen den Gliedern hängen und es entfällt das lästige „Zwicken“ der ausgerissenen Härchen.
Lampenschirme aus Leder, hauchdünn mit Ballistol behandelt, glänzen wieder wie neu. Verwitterte Jalousien aus Kunststoff werden wieder blank, ebenso Fenster- und Türrahmen. Ballistol-gepflegte Markisengestelle und -gelenke bleiben leichtgängig und optisch ansprechend.
Zimmerpflanzen wie Gummibaum oder Philodendron werden mit einem Ballistol -feuchten Lappen abgewischt. Aber auch Pflanzengestecke aus Seidenblättern können mit einem Ballistol-getränkten Pinsel vorsichtig dünn abgetupft werden. Die Blätter und Blüten sehen wieder wie neu aus, glänzen und bleiben länger staubfrei.
Eine Kuriosität berichtete uns ein Afrika-Fan: ein Zulukorb aus Flechtmaterial wird durch reichliches Auftragen von Ballistol (außen) verrottungsfest und wasserdicht gemacht. Nach gründlichem Spülen kann man sogar Zulubier darin aufbewahren! Und angeblich schmeckt es auch gut.
Auch Baumharzrückstände in Stoffen lassen sich leichter entfernen. Dazu einfach den Stoff nach kurzer Einwirkzeit von Ballistol in der Waschmaschine bei 30°C waschen.
Ein Hauch Ballistol auf Garderobenstangen verhindert das störende quietschen der Kleiderbügel.

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Garten

Ballistol im Garten

Zur Reinigung, Pflege und Konservierung von Gartengeräten aller Art: Gartenscheren, mechanische und elektrische Heckenscheren (bestens bewährt beim Schnittbalken!), Sicheln, Harken, Spaten, Rasenmäher, Steck- und Schraubverbindungen usw.
Ballistol ist die erste Wahl überall dort, wo andere Mittel eine Gefährdung von Boden und Wasser darstellen. Denn Ballistol ist biologisch abbaubar.
Eine in Wasser 3%-ige milchig weiße Emulsion wirkt auch gegen Blattläuse und Milben. Mit einem Ballistol Handsprüher auf die befallenen Stellen gebracht und die Schädlinge ersticken, da Ballistol die zum Atmen wichtigen Tracheen der Insekten verstopft. Ballistol wirkt also nicht auf der Basis eines Insektizides.
Deshalb ist bei Nutzpflanzen keine Wartezeit zu beachten, zumal es selbst physiologisch unbedenklich ist. Aufgrund seiner Wirkungsweise kann Ballistol in Emulsion nur den genannten Kleinschädlingen zu Leibe rücken. Beim sogenannten Baumkrebs kann man Ballistol direkt aufpinseln. Frische Schnittstellen am Stamm können anstelle von Baumharz auch mit Ballistol gegen Fäulnis geschützt werden.
Ballistol unterkriecht Kalk und lockert ihn vom Untergrund. Geeignet zum Instandsetzen verkalkter Pumpen usw.
Terrakotta und Steinfiguren, mit Ballistol eingelassen, sind hervorragend gegen Umwelteinflüsse und Moosbildung geschützt – für den Gartenteich und dessen Bewohner besteht keinerlei Gefahr.

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Hobby und Werkstatt

Ballistol für Hobby und Werkstatt

Durch das Einrei­ben der Hände mit Ballistol vor der Arbeit werden diese gepflegt, geschützt und der Schmutz lässt sich wieder leichter entfernen.
Ballistol ist ideal zum Einölen von Metall- und Holzbohrern vor dem Bohrgang. Es erleichtert das Bohren und Schneiden bzw. Fräsen, wenn man tropfenweise Ballistol zugibt. Schrauben lassen sich mit ein wenig Ballistol besprüht leichter ins Holz eindrehen und bleiben trotzdem fest sitzen. In 5%-iger wässeriger Emulsion können Sie es auch als Bohrflüssigkeit verwenden.
Ballistol sorgt für die Säuberung und Konservierung von Handkreissägen, Motorsägen, Stichsägen ebenso wie für Bandsägen und Sägeblätter aller Art. Bestens geeignet zum Einlagern von Werkzeugen und Bauteilen. Schwergängige Zangen werden leichtbeweglich, gibt man einen Tropfen Ballistol in das Gelenk. Ein Spritzer Ballistol erleichtert die Arbeit beim Gewindeschneiden. Es löst festgefressene Schrauben und Bolzenverbindungen und dient hervorragend zur Pflege und Einlagerung von Schieblehren, Mikrometerschrauben und anderen mechanischen und feinmechanischen Messgeräten.
Ballistol eignet sich auch, um an alten Radiogeräten den Drehkondensator wieder gangbar zu machen, leitet keinen Strom, verhindert das Verschmutzen und die Oberflächen bleiben blank.

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Modellbau

Ballistol im Modellbau

Auch Besitzer von Modelleisenbahnen schätzen Ballistol: Die kleinen staubblockierten Achsen werden wieder leichtgängig. Mit Ballistol gepflegte Kontaktschienen leiten den Strom wieder so gut, als wären sie neu.
Aber nicht nur Achsen und Gelenke werden wieder leichtbeweglich, auch die Oberleitungen gewinnen wieder volle Kontaktfähigkeit.
Was sich bei Modelleisenbahnen vielfach bewährte, gilt selbstverständlich auch für den Schiff- und Flugzeugbau. Bei CO2-Motoren sorgt Ballistol für eine Leistungserhöhung. Die empfindlichen Motoren von Modellflugzeugen werden gepflegt und konserviert, im Modellschiffbau hilft Ballistol beim Abschmieren und Dichten der Antriebswellen. Sogar bei Seifenkistenrennen sorgt Ballistol durch Schmierung der Lager und Achsen für den entscheidenden Vorsprung.
Besonders bei digitalen Autorennbahnen hat sich Ballistol bewährt. Nachgewiesener Maßen erhöht Ballistol den Datenfluss über die Leitschiene zum Auto und führt somit zu einer schnelleren und zuverlässigeren Reaktion. Mit dem hierfür speziell entwickelten Track-Cleaner lassen sich die Leiterbahnen spielend einfach reinigen und konservieren. Auch die Achsen und Gelenke der Fahrzeuge bleiben leichtgängig.

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Industrie und Handwerk

Ballistol in der Industrie

Zahlreiche Mineralbrunnen, Brauereien und Fruchtgetränkehersteller verwenden Ballistol zur Pflege und Wartung von Maschinenteilen und Anlagen. Auch in der Lebensmittelindustrie erfreut sich Ballistol großer Beliebtheit, denn nach dem Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz sind die nichtflüchtigen Bestandteile von Ballistol als Zusatzstoffe zu Lebensmitteln zugelassen, somit bestens geeignet für die risikolose Pflege des gesamten Maschinenparks bzw. der Produktionsanlagen.
Kein Wunder also, dass Ballistol für Präzisionswaagen, fleisch- und wurstverarbeitende Maschinen, Förderbänder, Ketten, Gelenke oder Werkstattausrüstungen wie Zangen, Schraubstöcke, Bohr- und Fräsmaschinen und vielem mehr eingesetzt wird.
Ballistol ist auch ideal zur Reinigung von Hobelmaschinen, da auf den Flächen oft Harz anhaftet und das Holz sich nicht mehr schieben lässt.
Ein Tipp für Buchbindereien und papierverarbeitende Betriebe: Papierbohrer vor dem Bohren leicht mit Ballistol einsprühen, damit vermeidet man Verstopfungen, der Bohrkern lässt sich ohne Schwierigkeiten entfernen.
Ballistol hilft auch hier Werte zu erhalten und die Funktion von Maschinen und Geräten zu gewährleisten.

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Waffenpflege

Ballistol zur Waffenpflege

Für Jagd-, Dienstund Sportwaffen ist Ballistol d a s Pflegemittel, das Mittel der ersten Wahl. Hier wollen wir Sie noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass Ballistol aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung nicht Verharzen kann.
Ballistol löst im Lauf Abschmierungen aus Blei, Kupfer, Zink, Messing und Tombak. Beim Schuss verbleibt vom Projektil und der Verbrennung der Munition ein Rückstand und bildet einen dünnen Film, der sich von Mal zu Mal verstärkt, bis die Waffe plötzlich „unerklärlich“ streut. Ballistol hilft diesem Übel ab, ohne Bürsten, Kratzen und Schaben. Einfach Ballistol in den Lauf und das Patronenlager sprühen, einwirken lassen, einige Male mit Werg oder Reinigungsfilz durchziehen und alles ist wieder wie neu. Bei stärkerer Verschmutzung und Verschmierung sollte der Vorgang mehrmals wiederholt werden. Lesen Sie dazu unbedingt die Pflegehinweise im Ballistol Waffenpflegebrevier, das wir Ihnen auf Anforderung gerne schicken.
Das alkalische Spezialöl Ballistol gewährleistet auch die problemlose Reinigung und Konservierung von Schwarzpulverwaffen wie z.B. Vorderlader oder Signal- und Schreckschusspistolen und -revolver. Ballistol neutralisiert und löst diese besonders aggressiven Rückstände schadlos auf. Vergessen Sie bürsten und schrubben, das ist nun überflüssig.
Regen und Schwitzwasser schaden jedem Holzschaft. Das Holz wird matt und quillt, in der trockenen Wärme schrumpft es wieder, wird rissig und spröde. Ballistol regeneriert das Schaftholz, imprägniert es gegen Nässe und schützt vor dem Austrocknen.
Auch zur Lederpflege von Riemen, Gürtel, Holster und Einsatzhandschuhen ist Ballistol bestens geeignet.
Mit Ballistol gepflegt überstehen die Waffen gut geschützt auch viele Monate im Waffenschrank.

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Krankenhaus

Ballistol im Krankenhaus

Aufgrund seiner Reinheit wird Ballistol auch zur Konservierung chirurgischer Instrumente im Operationsbereich eingesetzt. Nach dem Waschen und Trocknen der Instrumente werden diese vor der Dampfsterilisation mit Ballistol besprüht. Damit bleiben die beweglichen Teile leichtgängig und der empfindliche Stahl ist gewebeverträglich geschützt und Kleberückstände können einfach entfernt werden.
Selbstverständlich spielt Ballistol auch bei der Fertigung von Bein- und Armprothesen eine hilfreiche Rolle. Und selbst bei Prothesenbeschwerden beugt Ballistol durch Einreiben der Gliedmaßenstümpfe Komplikationen vor.

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Musikinstrumente

Ballistol für Musikinstrumente

Blasinstrumente aus Holz, wie z.B. Blockflöte und Fagott, lassen sich mit Ballistol hervorragend konservieren. Klappen und Gelenke bleiben leicht beweglich. Auch als Kolbenund Ventilöl bei Blechblasinstrumenten ist Ballistol beliebt, ebenso als Posaunen- und Schmieröl für Wirbelzahnräder vom Kontrabass. Gitarrensaiten und andere bleiben gegen Handschweiß und Feuchtigkeit blank und rosten nicht. Der Instrumentenhals wird schön glatt und Griffbrett, Korpus sowie auch alle Mechaniken, wie bei E-Gitarren oder Akkustik-Gitarren, werden bestens gepflegt.
Auch der Instrumentenkorpus glänzt dank gelegentlicher Pflege mit Ballistol. Bei Streichinstrumenten wie z.B. Violinen hat sich Ballistol als Saitenöl bewährt, aber auch Griffbrett und Holzkinnhalter danken für Ballistol (aber nicht direkt vor dem Konzert!).
Bei Klavieren und Pianos sorgt Ballistol für die Leichtgängigkeit der Tasten- und Hammergelenke. Nicht von ungefähr verwenden namhafte Hersteller wie Schimmel, Steinway und Yamaha Ballistol!
Beim Saxophon ideal für Schrauben, Achsen, Federn, Korpus und insbesondere die Pflege der Lederpolster. Zum Teil konnten diese von unseren Kunden über 10 Jahre verwendet werden! Mit Ballistol gepflegte Mundstücke, sowohl Kautschuk- als auch Metall-Mundstücke, sehen aus wie neu.

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Büro und EDV

Ballistol im Büro

Ballistol pflegt und wartet alle mechanischen Teile von Schreibmaschinen, Rechenmaschinen und Druckern, besonders den Druckkopf von Nadeldruckern. Auch alte Farbbänder können mit Ballistol wieder reaktiviert werden und ergeben wieder ein tiefschwarzes Druckbild. Die Düsen von Tintenstrahlpatronen sind mit Ballistol im Nu wieder sauber und das Schriftbild wieder gestochen scharf.
Eingetrocknete Tinte in Patronen von Füllern wird mit ein oder zwei Tropfen Ballistol wieder verwendbar.
Ein Hochwasser am Rhein brachte einen weiteren Beweis: selbst hochwassergeschädigte Platinen in elektronischen Geräten lassen sich mit Ballistol „wiederbeleben“.</p>

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Tabakpfeifen

Ein Tipp für Pfeifenraucher und Pfeifensammler: Tabakspfeifen werden nach längerem Gebrauch stumpf und matt, die einstmals schöne Holzmaserung verschwimmt unter einem trüben Nikotinund Rauchfilm. Auch hier hilft Ballistol: Die Pfeife wird mit einem feuchten Lappen vorgereinigt. Nach dem Abtrocknen tränkt man einen kleinen Ballen feinster Stahlwolle mit Ballistol und reibt es in kleinen kreisenden Bewegungen in Pfeifenkopf und Mundstück ein. Eine Viertelstunde einwirken lassen, dann den von Ballistol gelösten Teer- und Nikotinfilm mit einem Lappen sorgfältig abwischen. Nach dieser Vorreinigung die Prozedur wiederholen, Ballistol wiederum eine Viertelstunde einwirken lassen. Zum Schluss Pfeifenkopf und Mundstück mit einem weichen Lappen sorgsam polieren. Sie werden erstaunt sein über den seidigen Glanz, in dem das gute Stück mit seiner Holzmaserung wieder erstrahlt. Keine Sorge: Die Behandlung mit Ballistol hinterlässt bei der Pfeife keinerlei Geruchs- oder Geschmacksspuren.

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Ballistol und kein Ende

Sicherlich gibt es eine Menge weiterer interessanter Anwendungsgebiete von Ballistol. Einer unserer Kunden entfernte z.B. damit den festgebackenen Ruß an den Sichtfenstern von Kohleund Holzöfen.
Ein anderer schwört auf Ballistol bei der Kleintierhaltung: z.B. zur Neutralisation des beißenden Uringeruchs in Holzkäfigen, gleichzeitig wird das Holz imprägniert. Oder zum Ölen des Laufrades in Hamster- und Mäusekäfigen.
Auch zur Behandlung der Tiere selbst bietet Ballistol vielfältige Möglichkeiten, angefangen vom Wellensittich über Hund und Katze bis hin zum Pferd. Ein Züchter verwendet Ballistol erfolgreich gegen Milben bei Zuchthasen. Selbst empfindliche Tiere vertragen Ballistol.
Speziell zur Tierpflege wurde Ballistol zu Ballistol Animal weiterentwickelt. Darin sind viele wertvolle Naturheilmittel zusätzlich enthalten. Der Rostschutz und andere technische Eigenschaften gingen dabei natürlich verloren.
Ein weiterer lobt die tolle Wirkung bei der Restauration von alten physikalischen Messinstrumenten, z.B. Potentiometern oder Drehkontakten bei Kondensatoren, aber auch Schaltern und Steckverbindungen. Die Kontakte bleiben damit blank, die elektrische Leitfähigkeit erhalten.
Manche unserer Kunden behandeln ihren klassischen Fotoapparat mit Ballistol: alle beweglichen Teile werden sparsam – am besten tropfenweise – eingeölt, dann gelingt Ihnen auch jeder Schnappschuss.
Sogar an der Schönheitspflege ist Ballistol bzw. Neo-Ballistol-Hausmittel beteiligt: Eine Kosmetikerin verwendet es als Basis für Pflegeöle und zur eigenen Cremeherstellung. Es ist auch kein Märchen, dass nicht wenige Frauen Ballistol zum Entfernen des Make-Ups einsetzen. Die Haut bleibt damit geschmeidig und gut durchblutet, die Poren können wieder frei atmen.

Ein Freizeitsportler benutzt Ballistol im Winter als Lippenbalsam. Außerdem auf einem Wattestäbchen zur Reinigung der Ohren und als „Aftershave“ nach der Rasur. Und er reibt sich die Füße regelmäßig damit ein, damit die Haut weich bleibt und sich Hornhaut leichter entfernen lässt. Vor dem Radfahren oder Laufen einmassiert verhindert es das Wundreiben, sogar den gefürchteten „Wolf“…

Vielleicht haben Sie eine Anwendung von Ballistol entdeckt, die wir hier noch nicht erwähnt haben. Dann schreiben Sie uns doch bitte davon, damit auch andere Verwender davon profitieren können. Berücksichtigen Sie bitte, dass wir keine medizinischen Anwendungsbereiche erwähnen können, da wir für diese aufgrund des Arzneimittelrechts leider nicht werben dürfen. Trotzdem würden wir uns aber über Ihre Nachricht oder Ihre Erfahrungen mit Ballistol sehr freuen. Außerdem können Sie Ihren Erfahrungsbericht hier unter Erfahrungsbericht einreichen veröffentlichen.

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Historische und aktuelle Verbraucherberichte

Aus dem Buch „Das Beste vom Besten“, Autoren Reinhard Haas, Alexander Graf Schönburg, Axel Thorer, Econ-Verlag:

Es ist das »Wunder aus der Dose«, und auf der Packung steht: »Fragen Sie alte Jagdfreunde! « Worauf unser alter Freund Emil P. erwiderte: »Also, ich mach' meinen grünen Salat damit an. Ich kenne allerdings Kollegen, die es als Sonnenschutzmittel verwenden.« Reiterin Anneliese Sch. schüttelt ihr weises Haupt: »Ich bin keine Jägerin, und meinen Salat mach' ich mit Essig und ÖI an. Ich weiß nur, dass dieses Mittel meinem Pferd wunderbar gegen Bremsenstiche hilft.«
»Das stimmt«, weiß auch Hundehalter Eberhard W. zu berichten. »Aber noch besser eignet es sich zur Behandlung von akutem Zahnfleischbluten. Übrigens bei Mensch und Tier.«

Salatöl? Sonnenschutzmittel? Bremsensalbe? Dental-Medizin? »Ballistol« heißt das beste Allheilmittel, und wer nicht glaubt, was wir bisher versprochen haben, der sollte einfach mal in die Gebrauchsanweisung dieses uralten Reinigungsmittels für Gewehre schauen:

»... hält Stoßstangen und Chromteile blank ...«, »... macht sprödes Leder elastisch ...«, »... wirkt sicher gegen sperrige Türschlösser ...«, »... regeneriert Naturholz ...«, »... pflegt Gartengeräte ...«, »... hilft gegen Blattläuse ...«, »... neutralisiert Handschweiß ...«, »... entfernt Zecken ...«, »... desinfiziert Schürfwunden ...«, und das alles aus einer einzigen Dose!

Ballistol Originalanzeige aus dem Jahre 1913Ballistol Originalflasche aus dem Jahre 1925

Diese Broschüre enthält eine Auswahl der ältesten Kundenberichte. Der vorliegende Nachdruck dient nur historischen Interessen. Viele der hier beschriebenen Anwendungen sind medizinischer Natur. Entsprechend den Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes darf bei Erzeugnissen, die nicht als Arzneimittel zugelassen sind, nicht für Anwendungen geworben werden, die definitionsgemäß unter das Arzneimittelgesetz fallen. Dementsprechend darf der vorliegende Nachdruck auch nur als historischer Rückblick auf das seit 1904 bestehende Ballistol gewertet werden.

Nachdruck der historischen Packungsbeilage:

Ballistol als altbewährtes Spezialöl für Desinfektion

ist auf Safaris, Expeditionen in Tropen und Arktis, für den Farmer auf einsamen Kamp, bei Verletzungen auf der Jagd und Unfällen als Erste Hilfe von größtem Wert und Nutzen. Ja manchmal zur Vermeidung von Primärinfektionen von entscheidender Wichtigkeit, damit sofort ein desinfizierendes, zugleich gewebefreundliches, also unschädliches Mittel, zur Hand ist. In solchen Primärfällen hat sich Ballistol immer wieder bewährt. Zumal in der Hitze der Tropen, wo bei Verschmutzung der Wunden besondere Gefahr besteht, genügt reichliche Durchtränkung mit Ballistol. Notfalls reicht Wundtränkung durch die Kleider aus, um die Wunden steril zu erhalten.

In der Weite der Savanne ist Ballistol bewährt gegen Durchlaufen der Füße, Durchreiten, Wunddruck, Springen der Haut, Hitzpocken, Sonnenbrand, Folgen von Insektenstichen, ebenso in der Arktis gegen Frostbeulen. Ballistol wird nämlich von der Haut resorbiert und hat starke Tiefenwirkung, weshalb es große Vielseitigkeit besitzt. Als Lichtfilter verhütet es Verbrennung durch die Sonnenstrahlen und fördert die Bräunung der Haut. Die beschriebene Erste Hilfe wird jeweils später durch die übliche ärztliche Therapie abgelöst.

Ist auf Safaris und im Kamp unentbehrlich für den vierbeinigen Kameraden, den Hund: Wie oft verletzt sich unser Jagdbegleiter an Dornen, Schilf, kristallinischem Gestein oder beim Einschliefen, wonach Einreiben mit Ballistol genügt, um im Moment Entzündungen zu vermeiden. Bei Ungeziefer, Zecken, tropischen Blutegeln, bei durch Berührung mit Wildtieren übertragener Räude: Einreiben. Ferner zur Abtötung von Milben in den Ohren: Einführen ins Ohr mit ölgetränktem Wattebausch. Bei Stichen von Erdwespen und Bienen: Einpinseln der Lefzen und Zunge mit dem Öl.

Ist für den Gartenbau als Pflanzenschutzmittel in vielen Fällen verwendbar: Herr Gärtnereibesitzer P. van Hoven schreibt in "Rheinisch-Westfälische Gärtner-Zeitung", Festausgabe August 1927: "So bepinselte ich seit Jahresfrist die befallenen Blutlausstellen der Bäume mit Ballistol (unverdünnt) und erzielte nun einen überraschenden Erfolg. Die Blutläuse starben bei der Berührung mit dem Öl sofort ab. Auf den im vorigen Jahre bepinselten Stellen hat sich der Schädling in diesem Jahre nicht mehr angesetzt." - Die schwarzen Blattläuse der dicken Bohne werden durch Bestäubung mit einer 3%igen Auflösung (Emulsion) des Öles in Wasser (das Öl löst sich in Wasser milchig), die Raupen der Stachelbeerwespe durch Bestäuben mit 1 %iger Ballistol-Emulsion, insbesondere der Unterseiten der Blätter beseitigt, Baumkrebs wird durch Aufpinseln des Öles zum Stillstand gebracht, Baumpilze werden abgetötet, Rindenverletzungen desinfiziert.

Auszüge aus aktuellen Kundenberichten

„Ich bin 76 Jahre alt und bisher war für mich „Ballistol“ ein Pflegemittel für Waffen, eventuell noch für Rasenmäher…als „Allheilmittel“ nicht nur bei Wespenstichen oder Zecken zu beseitigen, sondern sogar bei Ohrenschmerzen und ähnlichen Beschwerden!!“

Günther Kühne, Stuttgart, 28.08.2008

„Fünf lange Jahre plagte mich eine Schuppenflechte im Handteller. ..Ich suchte Hautärzte und Spezialisten auf…entsann ich mich darauf, dass mein Vater schon bei Wunden und Infektionen beim Hund einfach Ballistol drauf sprühte….Die Haut schuppte Stück für Stück fast von selbst ab… Heut, drei Monate danach, ist mein Handteller fast ganz in Ordnung. Dank Ihrem Ballistol Spray…Ballistol könnte bestimmt so vielen Verzweifelten Menschen helfen, wenn diese es nur wüssten…

Hannelore Rath, Durmersheim, 11.03.2007

„…einen Hund der auf dem Kopf eine kahle Stelle bekommen hatte und die Sälbchen und Medikamente von dem Tierarzt haben nicht wirklich geholfen…Er suchte sich dieses Fläschchen raus, was sein Vater mal so vor 20 Jahren zur Pflege seines Luftgewehrs gekauft hatte…mein Vater hat die Stelle am Kopf jeden Tag mit ein paar Tropfen Ballistol-Öl eingerieben und es hat gewirkt. Nach drei Monaten sieht man nichts mehr von der kahlen Stelle und dem Hund geht es gut.
Das schöne an Ihrem Produkt ist: man kann es sich leisten, es hilft und es hält Jahre wenn nicht Jahrzehnte lange wie an diesem Beispiel zu erkennen.

Doris Dehmel, 09.02.2006

„…Wir bauen Fahrräder für Vielfahrer und haben seit Oktober Schmiermitteltest gemacht, Ballistol war in allen Punkten deutlich überlegen. Bei allen anderen Kettenölen (Teflon, Silikon etc.) war nach wenigen Tagen Regenfahrt deutlicher Rostbefall, bei Ballistol nicht. Überrascht hat uns die hohe Reinigungskraft Ihres Öls, wir konnten auf Lösungsmittel zum Kettenreinigen verzichten. Ein echter Umweltbeitrag!

C. Oldenburg, Lübeck (Fa. Räderwerk), 08.01.2005

„…Ältere Hühner bekommen sehr oft sog. Kalkbeine. Dieses wird hervorgerufen durch sog. Grabmilben, die sich an den Hühnerbeinen festsetzen. Ein mehrmaliges Einpinseln der Hühnerbeine mit Ballistolöl lässt in kurzer Zeit die Beinverkrustungen abfallen und die Hühner sind anschließend wieder kerngesund…

Hubertus Hensel, Owschlag, 16.03.2004

„…Als bei unserem Auto der Lüftermotor für das Innenraum-Gebläse zu quietschen begann, habe ich einfach Ballistol Spray auf das hintere Lager …gesprüht und das Quietschen hörte auf. Außerdem gibt es keinen schädlichen Gestank im Innenraum, da Ballistol total umweltfreundlich und für Menschen verträglich ist. (Im Gegensatz zu anderen Rostlösern: Caramba u.s.w.)…

Matthias Wirsich, Obrigheim, 05.04.2003

„…Wir benutzeen Ballistol schon sehr lange und wir sind mehr als zufrieden damit. … Als mein Mann 1945 aus dem Krieg nach Hause kam, erzählte er, daß die russischen Ärzte in den Lazaretten auch dieses Oel für die verwundeten Soldaten benutzt haben… Es hilft bei so vielen Beschwerden…

Gertrud Schmidtpolt, Bad Salzuflen, 20.12.2002

„…Schmerzen im rechten Brustraum…schickte mich zum Spezialisten, der dann 13 Steine (Gallensteine) feststellte und mir sofort einen Termin zum OP gab…erzählte mir mein Vater folgendes: Er hatte vor über 20 Jahren das Gleiche wie ich, kam über einen Heilpraktiker zu Ballistol und hatte nach der 3 tägigen Einnahme nie wieder Schwierigkeiten mit Gallensteinen… Ich also los, mir Waffenöl besorgt, 3 Tage habe ich es Teelöffelweise unter Grauen geschluckt, es ist wirklich wiederlich und … ich hatte keine Gallensteine mehr, sie sind einfach verschwunden, und seit 1 ½ Jahren auch keine Probleme. Als ich nach einiger Zeit mal wieder bei meinem Hausarzt war, fragte er mich nach meinen Gallensteinen und ob ich die OP gemacht habe. Als ich verneinte, meinte er, ob ich beim Heilpraktiker war, seltsam nicht???, oder was sonst. Ich sagte nur das Wort „Waffenöl“ und er schaute mich mit dem besonderen Blick an!!! Tja, die Ärzte wissen es, dürfen es aber wohl nicht verschreiben, wahrscheinlich nicht mal dem Patienten gegenüber erwähnen.
„…Ich habe jedenfalls das original Waffenöl getrunken, es hat nicht geschadet sondern nur geholfen. Wer Zweifel hat, sollte doch mal einen Jäger fragen, die wissen Bescheid!!!

Eiko Wolter, 28.07.2002

„…Seit ca. 10 Jahren verwende ich Ballistol zur Pflege meiner Trommelfelle – ungegerbte Naturhäute. Neben der optischen Verschönerung bewirkt es auch eine Verbesserung der Klangeigenschaften…

Fritz Würth, Oberried, 06.06.2001

„…Nach 12 Jahren Gartenstuhl, den ganzen Sommer unter freiem Himmel, ist die weiße UV-Ausbleichung besonders an den Armlehnen zu erkennen. Nach der ersten Pflege mit Ballistol wurde die behandelte Armlehne nach mehreren Tagen wieder hell. So wiederholte ich den Vorgang im Abstand von 1-3 Wochen noch weitere 4 mal. Danach war der Stuhl wieder in neuwertigem Zustand…16 Jahre alte Kunststoffrolläden. Ballistol einfach auftragen, nachwischen, fertig. Nach Schmierung der Gleitschienen betätigt sich der Rolladen wie in einem Neubau, nur noch viel leiser. Und aus der grauen Rolladenoberfläche wurde wieder die leicht bräunliche Farbe aus dem Neuzustand sichtbar…

Martin Klomann, Schramberg, 02.08.1999

„…in der Fachzeitschrift „Stereoplay“ 03/94 der Hinweis, daß auch bei der Pflege und im Umgang mit Geräten der Unterhaltungselektronik Ballistol mit sehr guten Ergebnissen einzusetzen sei. Ein speziell zu diesem Zweck entwickeltes Mittel schnitt im Vergleich sogar schlechter ab…wollte ich meinen Plattenspieler…betreiben…ließ sich eine recht unsichere Wiedergabe herstellen. Ich hab die Stecker dann wieder abgezogen, sie mit Ballistol eingesprüht und anschließend mit einem Zellstofftuch abgerieben. Erstaunlich dabei ist, daß oxydierte Stellen oft schon nach dem bloßen Aufsprühen metallisch blank werden, das Nachreiben somit nur noch der Trocknung dient. Nach der Behandlung mit Ballistol stellte sich sofort eine in beiden Kanälen stabile Widergabe ein…

Klaus Köker, Gütersloh, 30.09.1997

…als Jäger benutze ich Ballistol schon fast ein halbes Jahrhundert als Waffenpflegemittel, seit ca. 10 Tagen als „Medikament“...Fußschweis. Der ist so aggressiv, daß er die Haut …regelrecht auflöst…Angeregt durch Ihre Broschüre … wagte ich vor 10 Tagen ein Experiment. Ich legte zwischen die Zehen kleine Ballistol-getränkte Wattebäusche… Der Erfolg ist verblüffend. Die offenen Wunden sind verheilt, innerhalb einer Woche hat sich neue Haut gebildet…

M.R. Kovarik, Nürnberg, 25.03. 1996

...Nach über einjähriger Planung starteten wir im Mai 92 unsere MTB-Expedition. ...Im insgesamt 160 kg schweren Expeditionsgepäck befanden sich …Ballistol-Spezialöl… Vor allem das altbewährte Ballistol hat wieder einmal gezeigt, was in ihm steckt. ..Wir bedanken uns nochmals für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Gerne verwenden wir auch auf weiteren Expeditionen Ihre Produkte, die wir gerne weiterempfehlen werden.

Norbert Ergang, Salzgitter, 01.08.1992

…durch Zufall stieß ich bei der Behandlung von Magenschleimhautentzündungen auf die gute Wirkung von Ballistol und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir …Muster Ihrer Ballistolpräparate äußerich und innerlich zur Verfügung stellen würden…

Dr. med. Albrecht Morgenroth, Kassel, 25.03.1983

...Vor einigen Jahren beobachtete ich bei meinem Wellensittich eine entzündete Nasenhaut. Selbstverständlich ging ich in eine Tierhandlung und verlangte ein entsprechendes Mittel. Ich staunte nicht schlecht, als mir der Verkäufer riet, im Waffengeschäft nebenan ein Waffenöl namens Ballistol zu kaufen. Etwas zögernd folgte ich seinem Rat und war schließlich noch mehr erstaunt, dass mein Vogel (nicht der im Kopf) in kürzester Zeit wieder gesund war. Unvorsichtigerweise erzählte ich meinen Spezeln von der wundersamen Heilung. Daraufhin mußte ich über lange Zeit die Frage hören, ob jetzt mein Wellensittich schon schießen könne...

Leo Huber, München, 22.06.1981

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Auszüge aus historischen Kundenberichten

Ballistol historisches Poster

Feinmechanik

„Mit Ihrem Ballistol-Öl mache ich seit über einem Jahr Versuche, wie sich das Öl verhält  bei Uhren (Kleinst- und Großuhren). Die Erfolge sind bis jetzt so ausgezeichnet, daß ich mich entschlossen habe, nur noch Ihr Öl zu verwenden.“

A. H. Uhren u. Optik, Durmersheim, 3.01.1961

„Wir benutzen Ballistol seit Jahren für die Gelenke ärztlicher Instrumente und haben damit beste Erfahrung gemacht."

Medizinisches Warenhaus „Arminia" C. F., Rostock, 18.03.1950

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Feinmechanik und Metallindustrie

„Wir haben seit langem zur Behandlung verschiedener feinmechanischer Teile in unserem physikalischen und chemischen Laboratorium Ballistol verwendet, das sich für diese Zwecke stets gut bewährt hat."

F. W. Kühlsole-Werk, Leipzig, 16.09.1943

„Seit einigen Jahren verwenden wir in unserer Fabrik regelmäßig Ihr bekanntes Ballistol-Öl. Dasselbe wird gegen den lästigen Handschweiß der Arbeiter angewendet und hat sich zur Verhütung der Übertragung von Handschweiß auf Werkzeuge und Drehteile sehr gut bewährt.“

Pollux GmbH Wassermesser- und Armaturen-Fabrik, Ludwigshafen, 13.06.1956

Ballistol möchte ich nicht entbehren, um so mehr als ich Ihr Waffenöl schon eine Reihe von Jahren benutze und bisher nichts Gleichwertiges gefunden habe."

Winkemann Metallwarenfabrik, Plettenberg LW., 25.09.1943</p>

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Kältebeständigkeit

„Ich sehe mich veranlaßt, Ihnen erneut die höchste Anerkennung über Ihr Ballistol auszusprechen. Ich habe zwei Vorhängeschlösser im Freien hängen, hatte dieselben mit einer Feder immer mit Ballistol eingepinselt, und sie haben unserer bisher strengsten Kälte von -18°C standgehalten. Die Schlösser konnten mühelos auf- und zugesperrt werden."

Michael Reger, München, 26.01.1963

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Fahrzeuge

„. . . Ihr Ballistol-Öl verwende ich seit 1 ½ Jahren mit Erfolg an meinem Wagen, welcher noch nirgends eine Roststelle zeigt.

Heinr. F., Sol.-Ohligs, 10.01.1960

„Wir haben bei Zündkerzen, die längere Zeit einer nicht immer sachgemäßen Lagerung ausgesetzt waren, mit Ihrem Ballistol zur Verhütung von Rostschäden die günstigsten Erfahrungen gemacht . . .“

Dr. Hans B. KG, Heidelberg, 20.08.1958

„Seit Jahren pflege ich meine Jagdwaffen mit Ballistol. In diesem Winter, kurz vor dem schweren Schneefall am 10. Dez. 1961, benutzte ich für meinen Volkswagen, da ich ein anderes Schutzmittel nicht zur Hand hatte, Ballistol als Einreibemittel und mußte nachdem Schneefall beim Säubern feststellen, daß Chrom und Lack völlig gegen Nässe abgesichert waren. Die Schutzhaut, die Ballistol hinterlassen hatte, war einfach verblüffend.“

Hans G., FalIersleben, 14.03.1961

„Das von Ihrer Firma produzierte Waffenöl Ballistol verwende ich seit etwa 3 Jahren seiner Bestimmung entsprechend. In den letzten Monaten habe ich es auch für die Kabelzüge und Lager meines Motorrades verwendet. Es wird Sie vielleicht interessieren, daß mir das Fahrzeug am 7. 1. 66. gestohlen und von der städt. Feuerwehr am 22. 1. aus dem Neckar geborgen worden ist. Bei der Reinigung mit einer alkalischen Seifenlösung bildeten sich interessante Kristalle aller Art auf dem Blech, was auf einen ziemlich hohen Dissoziationswert des Flußschlammes schließen läßt. Zu meiner freudigen Überraschung hat Ihr Ballistol in Kabelzügen und Gleitlagern aller Art nicht nur jegliche Rostbildung verhindert, sondern auch für mich verblüffenderweise die Gleiteigenschaften der behandelten Stellen unverändert erhalten. Die etwas unzugänglich liegenden Kabelzüge, die ich aus Bequemlichkeit nicht behandelt hatte, waren nach der chemischen Behandlung durch das Neckarwasser nicht mehr verwendungsfähig.
Ich halte es für meine Pflicht, Ihnen meine Anerkennung für Ihr Ballistol auszusprechen, und ich möchte Ihnen auch mitteilen, daß Ihr Öl mir aller Wahrscheinlichkeit nach größere Kosten bei der Reparatur erspart hat, und daß ich es mit Sicherheit auch weiterhin verwenden werde.“

Andreas Lenze, stud. phys., Stuttgart, 17.01.1967

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Waffenpflege

„Ihr für mein Bataillon geliefertes Ballistol hat für die Instandhaltung der Gewehre ganz ausgezeichnete Wirkung erzielt. Bei dem anhaltenden Regenwetter sah man vor Anwendung des Ballistols in den Schützengräben fast nur verrostete Läufe und Schlossteile. Ein für die Gewehre höchst nachteiliges Reinigen mit schädlichen Mitteln war die Folge. Nach Anwendung des Ballistols fiel das Rosten vollständig fort.“

Scheffen, Hauptmann und Bataillonsführer 1943

„Als alter Jagdpächter und Jäger habe ich Gelegenheit gehabt, Ihr Waffenöl bei jeder Witterung zu prüfen und war immer über die Blankzüge überrascht, trotzdem die Waffen im feuchten Raum aufbewahrt wurden."

E. S. sen., Ostseebad Graal, Müritz, 29.10.1943

"Bin mit Ballistol sehr zufrieden! Ein Krähenselbstschuß im Oktober vorigen Jahres eingeölt mit Ballistol und im Revier aufgestellt, war Ende Mai d. J. noch ohne Rostflecken, in diesem Halbjahre wurde der Selbstschuß nicht nachgesehen und gereinigt."

Die „Verwaltung" Jäger J. Klein, Jagdhaus Ormesheim, Rheinpfalz,

„Vor gut 20 Jahren lernte ich Ihr Ballistol kennen. Ich lebte damals auf der Insel Helgoland und konservierte meine Jagdwaffen mit Ihrem Öl. Die unheilvolle Wirkung des Seewassers auf Eisen und Stahl ist wohl jedem Seefahrer bekannt, und die Arbeit des Waffenreinigens nach der Wasserjagd (die Waffe mußte knochentrocken gerieben und dick mit Fett versehen werden) konnte einem schon einen Teil der Freude nehmen. Mit der Verwendung von Ballistol änderte sich die Sache schlagartig und grundlegend. Der hauchzarte Überzug mit Ballistol schützte die Waffe vor den nachteiligen Folgen der Bekanntschaft mit dem Seewasser. Die Flinte konnte wochenlang in der Ecke stehen, ohne die unangenehmen roten Flecken zu zeigen.“

O.R. Marine-Oberzahlmeister Marine-Intendantur-Dienststelle, Flensburg-Mürwik 03.10.1944

Ballistol historisches Poster

„Ein besonderer Vorzug des Ballistol-Öls vor anderen Gewehr-Ölen besteht darin, daß die tägliche Reinigung des Laufinneren, wie sie bisher gehandhabt wurde, fortfällt. Nach dem Schießen genügt es, den Lauf zu reinigen und hierauf wieder einzufetten. Versuche mit Ballistol-Öl ergaben, daß zur Verhinderung von Nachschlagbildung diese Einfettung nach dem Schießen bis zum nächsten Schießen ausreichte. Bei diesem Verfahren wird nicht nur bedeutend an Zeit und Öl gespart, sondern der bisher zu häufig und vielfach zu gründlich gereinigte Gewehrlauf wird geschont und vor Verschmutzungen bewahrt. Im Ballistol besitzen wir daher ein Öl, welches infolge seiner Nachschlag beseitigenden und verhindernden Eigenschaften das Laufmaterial schont und erhält, sowie im Gebrauch billiger ist als das bisher benutzte Öl.“

Hauptmann S.J. i.R. von Drouart., Deutsches Offiziersblatt, Berlin

„Solange ich Jäger bin, verwende ich Ihr Ballistol. Eine meiner Flinten hat sich über 20 Jahre trotz fast täglichem Gebrauch ohne Rostflecken erhalten. Jetzt vermisse ich das gute Öl sehr. Ist es wohl möglich, daß ich einige Flaschen per Nachnahme bekommen kann? Bin auch schon mit 1 Flasche zufrieden, da es sparsam im Gebrauch ist."

A. E., Lehrer i. R, .Buchholz-Hamburg, 11. 12.1943

„Seit längerer Zeit benutze ich Ihr Ballistol-Klever-Waffenöl für meine Jagd- und andere Waffen. Ebenfalls hat es mir im Hausgebrauch schon sehr gute Dienste geleistet. Als ich vor zwei Jahren zur Wehrmacht eingezogen wurde, habe ich meine Waffen mit Ihrem Öl eingerieben und bis heute stehengelassen. Diese haben sich damit sehr gut gehalten und sehen noch, wie immer, neuwertig aus."

B. H., Mitterteich, 22.09.1943

„Ich selbst habe in Hamburg-Harburg Bombenschaden erlitten und wohne daher nun ganz hier in meinem Jagdhause. Ich möchte bitten, mir 3 Flaschen zu liefern, denn meine Jagdwaffen sehen innen und außen stets wie neu aus. Sie wurden aber auch, nach jedem Reviergang, auch wenn nicht geschossen wurde, wieder neu eingeölt. Jetzt muß man sich auf die ausschließliche Behandlung nach dem Schuß beschränken und auch dies noch in geradezu puritanisch sparsamer Form, um so mehr Veranlassung, nur das beste Gewehröl zu verwenden. Dies ist für mich Ballistol, welches ich seit vielen Jahren ausschließlich verwende."

Ingenieurbüro Sottorf, Kr. Harburg-Land, 1944

"Ich bin herzlich froh darüber, wieder, wie schon seit über 40 Jahren, weiterhin Ihr so ganz vorzügliches Ballistol für meine Jagdwaffen verwenden zu können, an deren tadelloser Erhaltung Ihr einzigartiges Waffenöl das Hauptverdienst hat."

P. Sch., Rinsting a. Chiemsee, 21.04.1944

„Wer wie ich fast 33 Jahre seine Gewehre selbst reinigt, Büchsen und Flinten fast aller Systeme auf der Jagd geführt hat und daran fast alle Reinigungsmittel der Welt erprobte, konnte Erfahrungen sammeln. Der Erfolg, erprobt durch 6 Monate, ist überraschend, man glaubt sich in die Zeit des Schwarzpulvers zurückversetzt. Das Reinigen der Gewehre, vorher eine Arbeit, ist heute eine Spielerei von wenigen Minuten. Die beschossenen Läufe werden trocken mit Werg, Watte oder Leinenlappen gereinigt, bis die Pulverrückstände anscheinend entfernt sind, dann wird ein Wischstock mit ganz leicht durchziehbarem Wattepfropfen mit Ballistol getränkt, ganz langsam in den Lauf hineinund wieder zurückgeschoben, so daß die Seitenwände mit dem Öl bedeckt werden, und die reinigende, die Pulverrückstände neutralisierende Arbeit besorgt Ballistol allein. Meine Zeilen dienen nur dem Zweck, eine Dankespflicht dem Ballistol gegenüber zu erfüllen, weil ich meine Waffen gern habe.“

Prinz Leopold von Isenburg, „Halali" Jagd und Fischerei, Wien

„... Ich habe das Ballistol in Mantel- und Bleigeschoßrohren, sowie in Schrotläufen nach dem Beschuß mit den verschiedensten Nitro-, sowie mit Schwarzpulver eingehend ausprobiert und war mit demselben in jeder Beziehung außerordentlich zufrieden. Selbst ein Lauf mit stark eingefressenen Rostgruben setzte nach der Behandlung mit Ballistol keinen Nachrost mehr an. Ballistol hat ferner den Vorzug, daß es auch ein vorzügliches Mittel gegen den auf den Außenteilen der Waffen durch Feuchtigkeit entstehenden Rost ist, dabei greift es die Brünierung des Laufes oder der Schloßteile in keiner Weise an.“

Carl Graf von der Mühle-Eckart, Auszug aus „Zeitschrift für das gesamte Schieß- und Sprengstoffwesen"

„Seit etwa 25 Jahren gebrauche ich zur Reinigung und Pflege meiner Waffen ausschließlich Ihr Fabrikat „Ballistol". Mit diesem Spezialöl bin ich äußerst zufrieden und kann heute versichern, daß meine Waffen trotz stärksten Gebrauchs in Wind und Wetter auf dem Schießstande wie auf der Jagd sich völlig rostfrei und praktisch neuwertig erhalten haben. Auch nach Gebrauch von nichtrostfreien Zündsätzen war durch Reinigung mit Ballistol jedes Nachschlagen usw. einfach unmöglich. Stahl-, Messingdrahtbürsten, die Zerstörer des Laufinnern, sind für mich unnötige Reinigungsgeräte, da Ballistol nicht nur vor Rost schützt und Verbrennungsrückstände entfernt, sondern auch den Kupfer- bzw. Nickelablagerungen zu Leibe geht" . . .

Architekt Th. I. T., Paderborn, 18.07.1951

„Eins möchte ich jedem Waidmanne anraten, und das ist der vierteilige zerlegbare Putzstock im Schaftmagazin nebst Watte und einem stets frisch nachgefüllten Fläschchen Ballistol. Noch kurz vorm Heimkommen zieht man einen geölten Bausch zweimal durch den Kugellauf. Nie habe ich auf diese Weise ein späteres Großreinemachen und Ausfummeln der Läufe nötig gehabt. Der Lauf wird einfach vor dem nächsten Reviergang reingewischt und spiegelblank sind unsere Waffen.“

Rudolf Hans Bartsch, Auszug aus „Der Deutsche Jäger" Nr. 14: "Waffenliebhaberei"

Folgendes wird Sie interessieren: Im Jahre 1945 versorgte ich meine Repetierbüchse noch einmal liebevoll mit Ballistol und versenkte sie daraufhin in meine Jauchegrube. Als wir wieder „durften", holte ich sie heraus, es waren sieben magere Jahre darüber hingegangen. Ich glaubte sie von oben bis unten zerfressen. Nichts davon, Lauf, Schloß, Schaft, sogar Riemen einwandfrei! Das Gewehr hat beim Beschuß seine Genauigkeit wieder bewiesen. Was sagen Sie nun? Ballistol bleibt Ballistol“

G. Mickels-Garbers, Marxen, Krs. Harburg, 23.01.1961

„Ich bin 15 Jahre Jäger und pflege meine Jagdwaffen nur mit Ihrem Spezialöl Ballistol. In diesen Jahren ist mir Ihr Ballistol in der Waffenpflege zu einem Grundbegriff geworden. Ich kann und werde die Vorzüglichkeit Ihres Spezialöles jedem Jäger empfehlen. Die guten Eigenschaften Ihres mir so wertvoll gewordenen Ballistols möchte ich in nachstehendem Sprüchlein zusammenfassen:

O wie gut, o wie wohl
Tut der Waffe Ballistol.

Ballistol ist ein Begriff,
Gibt der Waffe jeden Schliff.
Waffen, mit dem Öl gepflegt,
Fünfzig Jahr' man länger trägt.
Nimm Ballistol für deine Waffen,
und schnell wirst du die Pflege schaffen!“

Fritz Sch., Brodthagen, 25.09.1954

„... Von den 4 ½ Monaten Aufenthalts auf Neuguinea war ich über 3 Monate im feuchtheißen Küstengebiet, davon mehrere Wochen in einem der regenreichsten Gebiete überhaupt, wo die Luft so feucht ist, daß alles Leder schimmelt, und die Ausrüstung, wenn sie einmal naß geworden, kaum mehr zu trocknen ist. Ich kann mir kaum vorstellen, wie übel meine Waffen nach dieser Zeit ausgesehen hätten ohne die Behandlung mit Ballistol. Und dabei bedurfte es nur eines dünnen Überzuges mit dem Öl, um eine Waffe vor schädlichen Einwirkungen zu schützen. Ballistol war also selbst in einem so feuchtheißen Gebiet sparsam im Verbrauch. Bei Zeitmangel, etwa nach einer Nachtjagd, genügte es, den Lauf einfach mit einem mit Ballistol getränkten Wattebausch zu durchziehen, um auch nach längerer Zeit den Lauf ganz blank putzen zu können. So waren mein Bockgewehr Kal. 22,36 (410) und die beiden 6 mm-Schrotpistolen immer in bestem Zustand, ohne daß ich besonders viel Zeit für ihre Pflege aufbringen konnte. Ansässige und besonders Pflanzer, die ihre Waffen mit ortsüblichen Mitteln pflegten und ihre Gewehre, die meist schon unter der Feuchtigkeit erheblich gelitten hatten, z. T. dick eingefettet aufbewahrten, waren erstaunt über die unübertreffliche Leistung von Ballistol und freuten sich sehr, wenn ich ihnen eine kleine Menge überlassen konnte. Neben den Waffen überzog ich auch die anderen Geräte, etwa das Präparierbesteck, wiederholt mit einem wirksamen Ballistol-Film.“

Thomas Schultze-Westrum, Pullach, 28.06.1960

Expeditionsberichte aus den Tropen,
Auszug aus dem Buche: Die technischen Erfahrungen der Rauschert-Guayana-Expedition Steyler Verlagsbuchhandlung, 1954, Seite 32/33
„. . . An Waffenöl kommt praktisch nur das altbewährte Ballistol in Frage. . . . Ich habe meine sämtlichen Waffen während der Guayana-Expedition jeden Tag mit Ballistol gereinigt, einerlei ob sie gebraucht waren oder nicht. Die Atmosphäre in den Guayana-Urwäldern ist 100prozentig wasserdampfgesättigt. Beschossene Läufe wurden zunächst mit dem Leinenlappen mehrfach durchgezogen. Danach schob ich dann ein- oder zweimal einen ballistolgetränkten Bausch durch. Ballistol neutralisiert Pulverrückstände, die sonst durch mechanisches Reinigen beseitigt werden müßten. Die Läufe werden dadurch sehr geschont.“

Manfred Rauschert 1951 /52

Deutsche Zoologische Ostafrika-Expedition
„Die Deutsche Zoologische Ostafrika-Expedition 1951/52 machte von Ihrem Ballistol Gebrauch, und ich persönlich fand die gute Erfahrung, die ich als Teilnehmer an der Deutschen Gran-Chaco-Expedition 1925/26 damit für Waffen- und Instrumentenpflege schon machen konnte, wieder vollauf bestätigt. Ballistol bewährte sich besonders im Regenwald am Kilimandscharo bei der Behandlung unserer Waffen, aber auch unseres Schuhzeugs usw. Ballistol tat uns außerordentlich gute Dienste.“

Prof. Dr. E. Lindner, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart, 23.10.1953

Hamburgische Angola-Expedition
„Wir erlauben uns Ihnen mitzuteilen, daß die Expedition im April 1954 mit guten Erfolgen zurückgekehrt ist. Wir haben Ihr Fabrikat im Verlaufe unserer Expedition bestens für die Pflege unserer Waffen mit hervorragendem Erfolg verwenden können. Das Mitführen von Ballistol im Verlaufe unserer Reise wurde ganz besonders von deutschen Pflanzern und Farmern begrüßt. Wir konnten damit manche Freude bereiten.“

Zoologische Staatssammlung W. Trense, München, 14.02.1955

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Waffen- / Tier- und Wundpflege

Tierpark Hellabrunn „. . . Ich bin 6 Monate in Südwestafrika gewesen. In diesen Monaten von Mai bis zum September herrschte in Südwestafrika Trockenzeit, d. h. es fällt auf Monate hinaus kein Tropfen Regen, in manchen Gebieten überhaupt kein Tau. Es ist also alles trocken. Ich habe mich auch längere Zeit in der Wüste Namib aufgehalten. In dieser trockenen Luft habe ich meine Waffen, besonders aber die Schäfte regelmäßig mit Ihrem Ballistol-Öl gepflegt.
 Ich habe nämlich bei den Waffen einiger Südwester gesehen, daß oft an den verschiedenen Stellen Holzsplitter wegen allzugroßer Trockenheit des Schaftholzes abgesprungen waren. Die Schäfte meiner Gewehre blieben durch die häufige Behandlung mit Ballistol ständig glatt und geschmeidig.
Wie auch andere Ihrer Kunden festgestellt haben, ist auch die Behandlung von Verletzungen mit Ballistol-Öl sehr zu empfehlen. Ich habe einen größeren Tiertransport aus Südwestafrika für den Münchener Tierpark herübergebracht. Während der Überreise auf See habe ich die Hornspitzen der jungen Antilopen wiederholt leicht mit Ballistol-Öl eingerieben, um ein Ausfransen bei evtl. wiederholtem Gegenstoß gegen die Kistenwand zu vermeiden. Dann habe ich auch häufig die Beinchen der verschiedenen Prachtfinken, die ich mitführte, mit Ballistol eingerieben. Ich möchte Ihnen also sagen, daß ich mit den Zuschriften vieler Ihrer Kunden vollkommen einverstanden bin, nämlich, daß sich Ballistol ganz ausgezeichnet in den verschiedensten klimatischen Bedingungen bei der Waffenpflege bewährt, ebenso wie man es bei der Tierpflege gut verwenden kann, und sich da bestens bewährt hat.“

Lutz Heck jr., Münchener Tierpark AG, München, 17.05.1957,

Aus dem Erfahrungsbericht der Deutschen Indien-Expedition 1955/58:
„... Drei Monsume erlebten wir und hatten nicht immer Gelegenheit, Waffen und Geräte trocken aufzubewahren. In Zentralindien bei großer Hitze sowie an der Schneegrenze des Himalayas haben wir Ihr Ballistol Waffenöl ausprobiert. Bei jeder Witterung, besonders bei der großen Luftfeuchtigkeit in den Urwäldern Assams hat sich das Ballistol hervorragend bewährt: Alle Waffen und Geräte sowie feinmechanische Instrumente sind trotz des ständigen Gebrauchs in hervorragendem Zustand wieder nach Deutschland zurückgebracht worden.“

Zoologisches Staatsinstitut Hamburg G. A v. Maydell, Hamburg, 28.08.1958

Forschungsreisen im Innern Südamerikas
„Auf der zweiten meiner insgesamt vier mehrjährigen Forschungsreisen im Innern Südamerikas nahm ich schon im Jahre 1925 zum ersten Mal eine größere Menge Ballistol mit, das seither einen unentbehrlichen Bestandteil meiner Ausrüstung bildet, und zwar nicht nur im Ausland. Die Waffenpflege ist ja besonders in den feuchten Gebieten der Tropen und Subtropen ein wichtiges und oft schwieriges Problem, und ich kann sagen, daß mein Begleiter und ich durch tägliche Behandlung mit Ballistol alle Schußwaffen in ausgezeichnetem Zustand erhalten konnten.“

Hans Krieg, Univ.-Prof. Dr. phil. et med., 1. Direktor der Wissenschaftlichen Sammlungen des Staates, München, 18.09.1956

Auszug aus Bericht der Central-Sahara-Expedition" der Universität Freiburg 1966
„... Primär fand Ballistol für die Pflege der mitgeführten Waffen Verwendung. Zwar war die Gefahr des Rostbefalls infolge des Wüstenklimas sehr gering, doch galt es um so mehr, die Waffen vor Körperschweiß und Abrieb durch den übermäßig hohen Staubanfall zu schützen. Hierbei leistete Ballistol unbezahlbare Dienste: Mehrmals täglich war es erforderlich, die Läufe von den Ablagerungen des feinen Wüstenstaubs zu befreien. Da dieser Staub den außergewöhnlichen Härtegrad 6 besitzt, mußte das Reinigen der Läufe sehr sorgfältig durchgeführt werden, um die Gefahr eines „Ausputzens“ so gering wie möglich zu halten. Dem Waffenöl fällt hierbei die Aufgabe zu, sämtliche Staubpartikel zu umschließen und dadurch „stumpf" zu machen. Herkömmliche Öle werden diesen Anforderungen kaum gerecht. Ein vergleichender Versuch zeigte, daß die Reibung eines einzelnen, beim Auswischen durch den Lauf geschobenen Sandkorns von letzteren Ölen nur so unwesentlich verringert wurde, daß immer noch eine feine Kratzspur im Laufinnern entstand. Durch Ballistol hingegen wurde die Reibung in weitaus höherem Maße gemindert. Eine Beschädigung der Laufwandung konnte nicht festgestellt werden. Diese Eigenschaft von Ballistol, die auf der Kombination von Viskosität mit Schmierleistung beruht, ermöglicht darüber hinaus bei allen beweglichen Teilen der Waffe eine optimale Abriebsminderung. Das Öl kann die zu schmierenden Teile selbständig umfließen, wodurch eine gute Verteilung auf diesen gewährleistet wird. Es besitzt aber gleichzeitig eine so hohe Schmierkraft, daß es in außergewöhnlichem Maße reibungsmindernd wirkt."

Carl J. Soergel, Jürgen Häring, Berthold Föhrenbach, Freiburg, 15.03.1967

Jagdexpeditionen – Kanada
„... Ich habe die Jagdführung in Kanada, speziell in den Rocky Mountains so im Zuge, daß ich jährlich von August bis November mit zwei Packzügen (etwa 56 Pferden) draußen bin. Das Ballistol wird von einigen deutschen Jägern mitgeführt.
Ich habe Wunden gehabt, die eigentlich genäht werden mußten, (eine an der Handfläche ca. 8 cm lang und so tief, daß ich sie nie aufklappte, „um mal zu sehn“...) draußen im Busch ohne irgendwelche Menschen. Ein Taschentuch da herum und Ballistol hineingegossen... Der Schmerz flaute bald ab, und die Wunde blieb eigentlich ohne Behandlung, nur Ballistol dauernd nachgegossen über ca. 6 bis 7 Tage; die Hand heilte in ca. 1 ½ Wochen so, daß sie schon recht annehmbar aussah. Seitdem ich Ballistol gebrauche, über die letzten 27 Jahre, unter allen Bedingungen und bei Frost oder Hitze, habe ich nie eine eitrige Wunde gehabt. Ich brauche es bei jeder kleinen Verletzung. Der so viel beklagte „Wolf“ wenn man sich durchgelaufen oder durchgeritten hat, was mir höchst selten passiert, ist über Nacht fort.
Der Wert besteht darin, daß man das Öl dauernd bei sich hat, sowie man mit der Waffe im Busch ist. Ich bin nie ohne es. Im vergangenen Jahr besuchte ich unseren alten Freund Curly Cochrane in Rolla Brit. Col. Er lebt jetzt als alter Mann auf seiner Farm. 1939 waren Graf Hoensbroech, Dr. Schaurte, Fritz Dörr und ich zusammen mit einem Packoutfit von 31 Pferden im nordöstlichen B. ,C. - Curly, ein alter kanadischer Trapper und Führer, leitete die Party. Hoensbroech und Schaurte hatten Ballistol mit wie jeder Jäger. Am Ende des Trips war der Krieg. Hoensbroech und Schaurte mußten in den Internierungscamp. Dörr und ich gingen auf unsere homesteads und on trapline, Curly
auf seine Farm. Hoensbroech schenkte Curly unter anderen Sachen den Rest des Ballistols. Und Curly bat mich im letzten Sommer, doch wieder etwas von dem Ballistol zu besorgen, denn er kennt keinen anderen „stuff", der so gut für Waffen ist wie Ballistol.“

Reinhold Eben-Ebenau, Licensed outfitter and guitle, Alberta - Kanada •,Slave Lake, 15.05.1957

Ballistol beim vierbeinigen Jagdkameraden:
„Seit über drei Jahrzehnten verwende ich Ihr Gewehröl und zwar nicht nur zur Reinigung der Waffen, sondern auch als Desinficiens. S. Zt. schrieb ich Ihnen die frappanten Erfolge mit Ballistol bei meinem Jagdhunde. Im Rucksack fehlt nie ein Fläschchen für evtl. Wundbehandlung an zwei- und vierbeinigen Jagdkameraden und wie oft habe ich meine Bauhunde nach hartem Kampf unter der Erde mit Ihrem Öl behandelt, immer heilten die Wunden gut aus."

Sch., Verlagsdruckerei, Bitterfeld, 04.12.1945

Gruß aus dem grünen Revier
Seit über 50 Jahren Jäger, ist mir Ballistol auch schon ein halbes Jahrhundert ein Begriff. Ich habe dasselbe als „Medikament" für meine Waffen verwendet, und zwar immer nur mit bestem Erfolg. Meine Gewehre waren immer blitzblank, und mancher meiner Jagdhunde verdankt der Behandlung mit Ihrem Ballistol Wiedergesundung und Leben.

W. F., Ettlingen, 12.05.1956

Französisch-Westafrika-Expedition
... Heute können wir Ihnen kurz über unsere Erfahrungen berichten. Um es vorwegzunehmen: Ballistol hat sich ausgezeichnet bewährt. Wir waren über die vielfältige Verwendungsfähigkeit sehr erfreut. Wir konnten Ihr Fabrikat immer verwenden. Auch als Wundöl hat sich Ballistol hervorragend qualifiziert. Wir hätten Ihr Fabrikat auf unserer Expedition nicht missen mögen.

i.A. Dr. J. Zwernemann Hamburgisches Museum für Völkerkunde und Vorgeschichte, Hamburg, 02.05.1956

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Ballistol bei Insektenstichen und Madenplage

„Ich nahm meine Lämmer mit in den Wald, wo sie wie Hunde mit mir liefen. Plötzlich kommt das eine Lamm „Lotti" zu mir laut jammernd gelaufen und hält mir ihren Kopf hin. Ich sah zunächst aber nichts, bis dann das eine Auge anfing zu tränen. Aha, sagte ich mir, sie ist von einer Giftfliege gestochen. Und wie ich da nachgrübele, was zu machen ist, schwillt das obere Augenlid so an, daß das Auge vollkommen geschlossen ist. Da ich nur etwa 100 Schritte von der Försterei entfernt war, bin ich schnell mit den Tieren nach Hause gelaufen, habe die Ballistol-Flasche geholt und auf das obere Lid Ballistol getröpfelt. Im Augenblick war das Tier ruhig, klagte nicht mehr und legte sich im Stall hin. Ich ging dann ins Haus, damit das Tier Ruhe hatte, und, als ich nach einer halben Stunde wieder in den Stall ging, um nach dem Rechten zu sehen, da war die Geschwulst vollkommen verschwunden. Das Ballistol muß eine hervorragende Tiefenwirkung haben.
Vor Jahren kam ein Schäfer mit seiner Herde hier vorbei. Ein Lamm lahmte entsetzlich. Ich fragte den Schäfer, weshalb das Lamm denn so grausam hinke. Ja, sagte er, mein Hund hat das Lamm gebissen. Ich besah mir die Keule und stellte fest, daß die Bißstelle voller Maden wimmelte. Ich holte schleunigst die Ballistol-Flasche heraus und goß das Loch voll Ballistol. Da kamen die Maden wohl 100 Stück, sich windend, aus dem tiefen Loch herausgekrabbelt und nach einigen Minuten waren die Maden tot. Nach 8 Tagen, als ich den Schäfer wieder sah, war das Schaflamm vollkommen in Ordnung."

Damlos über Freund Revierförster Lensahn/Ostholstein, 04.03.1949

"Sehr geehrte Damen und Herren, Ihr Ballistol gehört bei uns schon seit Jahrzehnten zum eisernen Bestand des Haushalts. Insektenstiche, Wunden, Waffen, alles wird damit behandelt, sogar Gelenkentzündungen. Worauf ich aber ganz besonders hinweisen möchte, das ist die herrliche Rasur mit einem Elektrorasierer, wenn man sich vorher das Gesicht mit 3 - 4 Tropfen Ballistol ganz intensiv eingerieben hat. Ich kam erst darauf als ich ein bestimmtes amerikanisches Rasierwasser, das vor der Rasur zu verwenden war, nicht mehr vertrug. Jetzt rasiere ich mich mit Ihrem Ballistol noch weit besser und vor allem billiger. Sie haben ein herrliches Universalmittel mit dem Ballistol auf den Markt gebracht.“

G. Schön, Helmbrechts / Oberfranken, 22.02.1975

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Hundekrankheiten

" . . . teile Ihnen den weiteren Fortgang der Behandlung meiner Hunde gegen Haarausfall als Folge einer Flohallergie mit Ihrem Ballistol mit. Die Entzündungen der haarlosen Hautstellen sind völlig abgeklungen, Haare wachsen langsam nach. Das apathische Verhalten ist normalisiert, nach drei Wochen sind die Entzündungen völlig abgeklungen, auch die Haare an der Innenseite der Hinterkeule und das Rückenhaar ist völlig nachgewachsen. Die Behandlung mit Ballistol war also erfolgreich, ich danke Ihnen sehr herzlich für die telefonische Unterstützung ...“

Reinhold Hessler, Karlsruhe, 25.11.1975

"...diese kleine Hündin mußte sich beim Schnüffeln irgendwie infiziert haben. Es bildeten sich über beiden Augen juckende Stellen und an beiden Seiten Haarausfall. Ein alter Züchter riet uns zu Ballistol. Nachdem andere Mittel versagt hatten, trat hier sofort eine juckreizstillende Wirkung ein und heute sind diese Stellen bereits wieder behaart... Wir werden Ihr Präparat weiterempfehlen."

Pinscher-Schnauzer-Klub 1895 e.V., Moers, 27.02.1973

"Schon seit langem verwende ich Ihr hervorragendes Ballistol zur Lederpflege wie auch zur Wundbehandlung bei Tauben und Hunden. Es bewährt sich wesentlich besser als sämtliche Mittel vom Tierarzt. Da ich nebenbei Hundezucht betreibe bin ich täglich auf den Gebrauch von gutem Lederzeug angewiesen. Sämtliche Hundleinen habe ich mit Ballistol haltbar und griffig gemacht..."

Walter Bründer, Döverden, 25.09.1973

"Seit vielen Jahren verwende ich Ihr Waffenöl Ballistol. In vielen hundert Fällen hat das kleine Wunderöl mir hervorragende Dienste geleistet. Ob im Haushalt, oder auf der Jagd, Ballistol ist bei mir immer griffbereit. Ich habe eine Falknerei mit 25 Tag- und Nachtgreifvögeln ... Wir waren draußen im Revier mit meinem Dackel. Mit seiner neugierigen Nase mußte er natürlich in ein Wespennest bohren und schon hatte er den ganzen Fang und Gaumen zerstochen. Der Hund wäre mir erstickt, ich habe ihm sofort eine halbe Flasche Ballistol eingeflößt und schon war der Fall behoben. Die Greifvögel sind alle an einem Geschuh und an einer Langfessel befestigt. Das Leder ist Tag und Nacht, Sommer und Winter jedem Wetter ausgesetzt. Um das Leder geschmeidig zu halten benötige ich sehr viel Ballistol ..."

Adlerhorst Herbert Schmidt, Memmingen, 13.01.1968

"Ballistol ist mir ein unentbehrlicher Helfer im Dackelzwinger. Ich behandle damit alle Schrammen und Verletzungen, Hautschuppen und Schorf und eventuell kahle Stellen im Haarkleid meiner Krummbeiner. Außerdem reinige ich damit wöchentlich einmal die Ohren, denn gerade bei den Dackeln mit langen Behängen ist eine besondere Pflege der Ohren wichtig."

Kathi Dorfmeister, Gergweis bei Osterhofen, 27.02.1957

"... ich brauch ganz dringend Ihr Ballistol. Als alter Jäger und Hundezüchter habe ich immer noch Vorrat gehabt, aber jetzt bin ich ganz blank und gerade jetzt brauche ich das Zeug. Einer meiner Rauhhaarzwergteckel hat eine Räude aufgelesen. Ich habe den letzten Rest meines Ballistol-Vorrats an ihm verschmiert und es ist fast schon weg... Denken Sie nicht, daß ich Ihnen schmeicheln will, aber ich sage offen, daß ich mit dem Ballistol fast alle Krankheiten meiner Hunde fernhalten konnte..."

Deutsch-Drahthaar-Zwinger "Von der Schloßaue" Kurt Moritz, Laußig über Eilenburg, 26.10.1951

"... bemerke hierzu, daß mein Hund, der eine böse Nervenstaupe hatte, vom Tierarzt völlig als verloren galt und nie wieder laufen würde. Durch Einreiben und Eingeben Ihres so bewährten Ballistol ist das Tier nach so kurzer Zeit wieder völlig hergestellt."

Heinrich Eisleben, Dortmund-Hörde, 27.01.1951

"Auf der Stirn meines schwarzen Spaniel (wertvoller Rassehund, 5 Jahre alt) zeigt sich Anfang Mai 1950 eine entzündete kahle Stelle, die den Hund stark belästigte. Das Areal vergrößerte sich ständig, an den Randpartien waren deutlich winzige Milben zu erkennen... Nun wurden die vom Tierarzt und der Tierklinik verordneten Mittel angewandt. Diese halfen bis Mitte Juni nicht, darauf bezog ich das Ballistol. Nach schon viertägigem Einreiben war die Entzündung zurückgegangen, auf der kahlen Stelle begannen die Haare zu wachsen, die Milben waren getötet. Außerdem gab ich dem Hund jeden Morgen einen Teelöffel Ballistol in Milch aufgelöst ein. Nach acht Tagen war der Hund vollständig wiederhergestellt."

Jean König, Wabern-Bern, Schweiz, 29.06.1950

"... schon lange habe ich das Öl vermißt, hatte ich doch sehr gute Erfolge damit erzielt bei Staupe der Hunde, Ohrenzwang, Wunden und dergleichen. Auch bei mir selbst bei Ohrenschmerzen, Schnittwunden und Brandwunden. Einmal hatte ich an einer Stichflamme die Hälfte des Gesichtes leicht verbrannt. Ich habe gleich das Öl aufgetragen und in einer halben Stunde waren die Schmerzen weg und es ist alles ohne Blasenbildung und ohne Narben verheilt."

Albert Schuhmacher, Remscheid, 02.06.1949

"Durch einen hiesigen Tierarzt wurde mir für meinen Hund Ballistol verordnet ... Da ich es seit meiner Kindheit kenne und weiß, welche Heilwirkung es hat, wäre ich sehr dankbar, wenn Sie mir aus der Not helfen könnten. Erst heute wieder sagte mein Tierarzt, daß nur das Ballistol meinen Tieren helfen könne ..."

E. Beyer, Celle, 15.05.1948

"Seit über drei Jahrzehnten verwende ich Ihr Gewehröl und zwar nicht nur zur Reinigung der Waffen, sondern als Desinfiziens. Ich schrieb Ihnen bereits über die frappanten Erfolge mit Ballistol bei einer Hautkrankheit eines Jagdhundes. Im Rucksack fehlt nie ein Fläschchen für eventuelle Wundbehandlung an zwei- und vierbeinigen Jagdkameraden und wie oft habe ich meinen Bauhund nach hartem Kampf unter der Erde mit Ihrem Öl behandelt, immer heilten die Wunden gut aus. Warum ich Ihnen das nochmals schreibe? Keinen Tropfen mehr im Fläschchen und Ballistol ist in diesen Zeiten nicht im Handel zu haben. Wahrscheinlich ist es für die Wehrmacht beschlagnahmt worden, aber vielleicht können Sie mir..."

Schencke, Verlagsdruckerei, Bitterfeld, 04.12.1945

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